Siegerprojekt für das neue Armeehauptquartier von Büro B – Zugangssituation. Fotos: zvg

Neubau von Büro B für die Armee

Im Berner Nordquartier plant die Armee nicht weniger als 2800 Arbeitsplätze. Das Berner Büro B hat den Wettbewerb gewonnen. Weitere Meldungen: Mobilität, Hitzeminderung und das wieder rote Volkshaus in Zürich.

An der Papiermühlestrasse 14 und 20 im Berner Nordquartier stehen ein grauer klobiger Betonbau aus den 1970er-Jahren und ein Block aus den 1950er-Jahren, schreibt der Bund. Neben der Armeespitze sind der Geheimdienst und Spezialisten zum Schutz vor Cyberangriffen hier untergebracht. Nun soll das «Berner Pentagon» in mehreren Etappen über rund zehn Jahre neu überbaut werden. Das Berner Architekturbüro B gewann den entsprechenden Projektwettbewerb des Bundesamts für Bauten und Logistik (BBL). Geplant ist ein Bürokomplex für maximal 2800 Arbeitsplätze, das entspricht mehr als einer Verdoppelung gegenüber den heutigen 1200 Arbeitsplätzen. Die Baukosten werden bei geschätzten 300 Millionen Franken liegen, nach Plan sollte das neue Armeehauptquartier 2030 fertig sein. Das Quartier übrigens ist halb erfreut: Es wurde nicht in die Pläne einbezogen. Damit müsse man mit dem Geheimdienst wohl leben, sagt ein Vertreter der Quartierkommission Quav 4.


Weitere Meldungen:

– «Wir müssen die Stadt neu denken»: Zürichs Tiefbauvorsteher Richard Wolff spricht im Tages-Anzeiger über Parkplätze abbauen und Strassen schmälern.

– Gegen die Hitze: Die Roggenstrasse in Zürichs Kreis 5 hat drei farbige Beläge erhalten. Die Stadt testet deren Einfluss auf die Temperatur der Strassenoberfläche, schreibt die NZZ.

– Zürich zum dritten: Das Volkshaus, die Burg des Proletariats, soll wieder rot gestrichen werden, schreibt ebenfalls die NZZ.

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