Der Bahnhof Stadelhofen im März 1995. Fotos: Werner Huber

Calatrava zieht Beschwerde zurück

Santiago Calatrava wehrt sich nicht länger gegen den von der SBB ausgeschriebenen Projektwettbewerb für die Erweiterung des Bahnhof Stadelhofen in Zürich.

«Wie aus einem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts hervorgeht, wehrt sich der bekannte spanisch-schweizerische Architekt nicht länger gegen die Bedingungen, unter denen die SBB die Projektierung zum Ausbau des Bahnhofs vergeben wollen», schreibt die «NZZ». Die Beschwerdeführer begründeten dies damit, dass das Gericht in seinem im Februar gefällten Zwischenentscheid die Zuständigkeiten verlässlich klargestellt habe. Im «Tages-Anzeiger» pocht Calatravas Rechtsanwalt aber auf dem Urheberrecht: «Aus unserer Sicht ist es kaum vorstellbar, dass jemand anders als Santiago Calatrava diese Erweiterung machen kann.» Denn: «Würde ein anderes Team Calatravas Formensprache kopieren, wäre das ein Plagiat. Würde es dagegen umfangreich in den bestehenden Bau eingreifen, würde das Urheberrecht verletzt.» Auf den Projektwettbewerb der SBB für die Erweiterung des Bahnhofs haben sich acht Planerteams für den Wettbewerb qualifiziert, unter ihnen auch die Projektgruppe Calatrava.

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