Stadtentwicklung 2.0: Auf Nextzürich diskutiert die Bevölkerung über die Stadt von morgen.

Zürich, wohin willst du?

Die Plattform Nextzürich sucht Ideen für die Limmatstadt in 20 Jahren. Jeder und jede kann online seine Wünsche notieren, kommentieren und bewerten. Stadtentwicklung 2.0.

Der Stammtisch findet heute immer mehr im Netz statt, Stadtentwicklung auch. Vor zwei Jahren lancierte Zürich eine online Stadtdebatte, um seine Bürger zu befragen. Nun ziehen auch die Privaten nach. Die Plattform Nextzürich, die am Montag lanciert wurde, sucht Ideen für die Limmatstadt in 20 Jahren. Jeder und jede kann seine Anliegen einbringen. Ob grössere Parks, leisere Trams oder mehr Seeufer: Den Wünschen sind keine Grenzen gesetzt. Die Initianten wollen mit der «Bürgervision», wie sie es nennen, Stadtentwicklung von unten betreiben. Die Besucher kommentieren und bewerten die eingereichten Ideen online. Beim Brainstorming soll es nicht bleiben. Nextzürich sammelt die besten Beiträge und will sie mit Experten zu Projektentwürfen ausarbeiten. Hinter der Plattform stehen das Bureau für Raumentwicklung, der Verein Zurbs und Nexthamburg. In der Hansestadt wurde der Netz-Stammtisch erstmals durchgeführt, das Ergebnis ist noch nicht gebaut, aber zu einem Buch gebunden.

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