Nimmt für sich in Anspruch, die erste Crowdfunding Plattform der Schweiz zu sein: We make it.

Was darf es kosten?

Crowdfunding Plattformen wie wemakeit.ch oder 100-days.net bringen ein neues Modell der Kulturförderung ins Spiel: jede ist Expertin und unterstützt freiwillig an kulturellen Projekten, was ihr zusagt. Was heisst das für die Kulturförderung der öffentlichen Hand?

Crowdfunding Plattformen wie wemakeit.ch oder 100-days.net bringen ein neues Modell der Kulturförderung ins Spiel: Jede ist Expertin und unterstützt freiwillig an kulturellen Projekten, was ihr zusagt. Was heisst das für die Kulturförderung der öffentlichen Hand?

Zufall oder nicht, in der Schweiz wurden die ersten Crowdfunding Plattformen für kulturelle Projekte zeitgleich mit dem neuen Kulturförderungsgesetz und der Polemik um den «Kulturinfarkt» lanciert. Die Plattform wemakeit.ch, die unter anderem von Pro Helvetia unterstützt wird, nimmt das zum Anlass und bittet Pro Helvetia-Chef und Mitautor des Kulturinfarkts zum Gespräch. Eine gute Gelegenheit, denn die neue Aufgabenteilung, die mit dem Kulturförderungsgesetz zwischen BAK und Pro Helvetia vom Parlament installiert wurde, gibt zu reden. Wer wie viel öffentliche Gelder in welche Kulturbereiche steckt, ob traditionelle Modelle der Kulturförderung noch genügen oder nicht - das lässt sich mit Blick auf Crowdfunding pointierter diskutieren. Nicht nur, was die Höhe der Kulturförderung, sondern auch, was eine sinnvolle Aufgabenteilung zwischen staatlichem und privatem, öffentlich legitimiertem und individuellem Engagement sein könnte.

Und weil sich besser im realen als im virtuellen Raum debattieren lässt, findet die Diskussion in den zwischengenutzten Räumen am Bleicherweg 21 in Zürich statt. Dort wird wemakeit.ch bis Juni ihren Art Space betrieben.
 Als Auftakt diskutieren mit Pius Knüsel am 18. April Andrea Thal, freie Kuratorin/Les Complices, David Bauer, Journalist, und Johannes Gees, Künstler und Mitgründer von wemakeit.ch. 


close

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen