Die Augustausgabe von Hochparterre erscheint diese Woche.

Hochparterre im August 2020

Die Augustausgabe von Hochparterre flattert diese Woche in die Briefkästen. Lesen Sie unter anderem über einen widersprüchlichen Wohnbau, über virtuelle Messen und den schwarz-heissen Europaplatz in Zürich.

Rasch haben wir uns gewöhnt an die neue Normalität, mit der die Pandemie unser Leben beeinflusst – vom berührungslosen Bezahlen und Begrüssen bis zur Maskenpflicht. Jede Krise ruft Propheten auf den Plan, die uns erklären: Nun ist die Zeit gekommen, in der alles anders wird. Die Architektur soll auf den Kopf gestellt, die Städte neu gedacht, das Büro umgekrempelt werden. Doch die gebaute Welt und ihre Regeln sind Jahrhunderte alt. So schnell macht eine Pandemie die Vorzüge des urbanen, öffentlichen Lebens nicht zunichte. Wir sollten die Chance nutzen, um Dinge anzupacken. Doch bleiben wir realistisch. Wenn die Corona-Krise eines klargemacht hat, dann das: Die Zukunft kommt erstens anders und zweitens als wir denken. Ein Blick zurück hilft, wie Lilia Glanzmann in ihrem Artikel in der Augustausgabe zeigt: 2020 kam nicht so, wie sich Syd Mead vor bald vierzig Jahren die dystopisch-technoiden Metropolen von heute ausgemalt hatte. Ausserdem lesen Sie im aktuellen Heft über einen widersprüchlichen Wohnbau von Knapkiewicz & Fickert, über virtuelle Messen und den schwarz-heissen Europaplatz in Zürich.

Bestimmt anders wird Hochparterres Kolumne. Die Redaktorin Meret Ernst hat uns seit der Ausgabe 6–7/2017 die bösen Dinge des Alltags von A wie Aufnahmegerät bis Z wie Zigarette mit einem Augenzwinkern nähergebracht, illustriert von Joël Roth. Zum Abschluss zeigen wir in der Augustausgabe noch einmal alle 26 Bilder in der Übersicht. Im nächsten Heft erwartet Sie dann an gleicher Stelle eine neue Kolumne, die aktuelle Themen in Architektur, Planung und Design überraschend reflektiert. Abwechslung belebt den Geist – und fördert hoffentlich Ihre Leselust.

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