Gefördert: Benjamin Bichsels rezyklierbare medizinische Einwegkleider. ECAL. Foto: Alexandra Dautel

Für einen guten Start

Corona erschwert den Karrierestart. Deshalb unterstützt Pro Helvetia junge Designerinnen und Designer mit der Ausschreibung «Starting Power». Zehn Projekte wurden ausgewählt.

Beruflich Fuss fassen mitten in einer Pandemie: keine einfache Sache. Designerinnen und Designer, die in den letzten zwei Jahren ihren Abschluss gemacht haben, konnten sich an der Ausschreibung «Starting Power» von Pro Helvetia beteiligen. Das Förderprogramm unterstützt sie in ihren ersten Karriereschritten. Dazu mussten sie ein Projekt einreichen, das «auf aktuelle Herausforderungen reagiert» und die Bedürfnisse von Gesellschaft, Umwelt, Wirtschaft und Industrie berücksichtige, so die Ausschreibung. Vermittelt über die Hochschulen, erreichte die Ausschreibung zahlreiche Alumni aus allen Regionen der Schweiz. Die Jury wählte  zehn Projekte aus, die sie in verschiedenen Bereichen wie Marketing, PR, Business Development und Inhalt individuell unterstützen wird.

Die Breite ist gross. Unter den geförderten Projekten ist Benjamin Bichsel, der seine Master-Arbeit an der ECAL der Einwegkleidung im Spital widmet – und dabei das Abfallproblem angeht: mit vollständig biologisch abbaubaren Einwegkleidern.

 

Im Programm Starting Power mit dabei: Meret Wacker, Projekt «Imagicly»
Ebenfalls mit dabei ist «Imagicly» von Meret Wacker, mit dem sie letzten Sommer ihren Bachelor am Institut Industrial Design der FHNW abgeschlossen hat und das auch für den Dyson Student Award nominiert war: Das Set ermöglicht erste Erfahrungen mit Robotik und richtet sich an junge Menschen zwischen 11 und 16 Jahren. Karton und 3-D-gedruckte Teile machen es zugänglich und einfach zu starten.

 

Matthias Bernhardt (ZHdK) und Fabio Bazzi (ETHZ): Cargolink
Und aus der ZHdK ist mit Cargolink von Matthias Bernhardt und Fabio Bazzi (ETH) ein Projekt dabei, das bestehende Strukturen nutzt: Für den Personentransport fahren Shuttlebusse drei Mal stündlich zwischen der ETH Zürich City und der ETH Hönggerberg hin und her. Mit Schliessfächern am Heck dieser Busse bietet Cargolink eine ökologische Transportlösung und macht individuelle Lieferungen überflüssig.

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