Dinosaurier: Porzellanvasen von Yvonne Rogenmoser.

Design jenseits des Funktionalen

Die Ausstellung ‹What May Happen› präsentiert Arbeiten an der Schnittstelle zwischen Objekt, Möbel, Kunst und Handwerk.

Wer die letzten Wintertage im Schnee verbringen will, kann sich freuen. Zwar sind da und dort Sturm und starke Niederschläge angesagt. Dafür soll es im Engadin zuverlässig schneien. Wer nun eine Reise nach St. Moritz plant, hat nebst später Winterfreuden auch die Chance, das kulturelle Manko der letzten Wochen auszugleichen. Noch bis zum Monatsende läuft die Ausstellung ‹What May Happen› in der Casa Faoro.

Kuratiert von der nomadischen Plattform Second Nature, versammelt die Ausstellung Arbeiten internationaler Designerinnen und Designer. Ihre Werke sind an der Schnittstelle zwischen Objekt, Möbel, Kunst und Handwerk angesiedelt. Sie zeigen den Prozess des kreativen Verknüpfens gegensätzlicher Typologien oder Werkstoffe und schaffen so einen unkonventionellen Zugang zur Praxis von Design – jenseits reiner Funktionalität. Präsentiert werden unter anderem Projekte von Kueng Caputo, Stéphanie Bächler, Plueer Smitt, Dimitri Bähler und Yvonne Rogenmoser.

 

Second Nature bespielt derzeit die Casa Faoro, ein ehemaliges Kleidergeschäft in St. Moritz.

‹Lampada Appoggiata› von Kueng Caputo.

‹SNDP› von Tino Seubert.

‹Antilibreria› von Studio Vlora.

Archaisches Material, raffinierte Konstruktion: ‹Stack› von Breaded Escalope.

‹Centrifugo› von Studio Vlora.

Second Nature wird von der Designberaterin Giovanna Lisignoli geleitet. Die Initiative möchte konzeptionellen Designprozessen eine stärkere Präsenz in der Öffentlichkeit geben – unter anderem durch Ausstellungen in temporären Projekträumen wie der Casa Faoro. ‹What May Happen› wurde am 2. März wiedereröffnet und läuft noch bis zum 30. März 2021.

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