Überbauung Maiengasse in Basel (Foto: Kuster Frey)

Prix Lignum 2021 verliehen

Heute wurde in Bern der Prix Lignum 2021 verliehen, der dieses Jahr insgesamt 41 Holzprojekte aus der ganzen Schweiz prämiert. Die nationale Jury vergab drei Preise und zwei Mal den Sonderpreis Schreiner.

Der Prix Lignum ist 2021 zum fünften Mal seit 2009 gesamtschweizerisch verliehen wor­den. Er will zukunftsweisende Arbeiten mit Holz bekannt machen und fördern. In den fünf Regionen West, Mitte, Nord, Ost und Zentrum hatten Jurys drei Preise sowie eine Reihe von Anerkennungen zu vergeben. Zum dritten Mal gab es drei nationale Hauptpreise. Gold geht an Esch Sintzel Architekten für die Siedlung Maiengasse in Basel. Mit Silber prämierte die Jury das Landwirtschaftlichen Zentrum in Salez des Architekten Andy Senn. Bronze erhielten Rapin Saiz Architekten, die in Vevey ein denkmalgeschütztes Handwerkerhaus aufgestockt haben. Eine separate Jury vergab dieses Jahr zudem erstmals den Sonderpreis Schreiner. Er geht einmal an das Nur-Holz-Regal «001», entworfen vom Studio Noun und der Schreinerei Lindauer. Daneben kürte die Jury ein umgebautes Alpgebäude in St. Antönien von Nickisch Walder Architekten. Insgesamt zeichnete der Prix Lignum dieses Mal 41 Arbeiten aus. Hochparterres Themenheft zieht Bilanz und stellt alle prämier­ten Projekte vor. In drei Videos erklärt die Jurypräsidentin Claudia Cattaneo die drei Gewinnerbauten in Gold, Silber und Bronze. Ein weiteres Video gibt Einblick in die Arbeit der nationalen Jury.

Die nationale Jury im Video.

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