Ostdeutschland? Nein. Luterbach bei Solothurn, wo Landschaftsarchitektinnen und kantonale Zuständige den Mut hatten, eine alte Kläranlage als Teil eines Parks stehen zu lassen. Fotos: Rolf Siegenthaler

Bänder, Schneisen, alte Wannen

In Luterbach war einst die grösste Cellulosefabrik der Schweiz in Betrieb. Auf einem Teil des Areals hat der Kanton Solothurn einen rau-schönen Park entlang der Aare gebaut.

Mit einem dreitägigen Fest im Mai übergaben der Kanton Solothurn und die Gemeinden Riedholz und Luterbach den Uferpark Attisholz der Bevölkerung. Rund einen Kilometer lang erstreckt sich der Park am südlichen Aareufer zwischen der Einmündung der Emme und einer alten Kläranlage, die zur Cellulosefabrik Attisholz gehörte, der einst grössten Schweizer Fabrik ihrer Art. Deren imposante Silhouette grüsst von der nördlichen Aareseite herüber, während zwischen den Baumreihen, die den Park gegen Süden abschliessen, der Neubau der Firma Biogen hervorlugt. Auf menschliche Besucherinnen und Besucher warten Uferweg, Veloweg, Promenade und Liegewiese sowie ein grosser Platz am Wasser. Vom renaturierten Ufer mit vorgelagerten Kiesinseln und dichten Strauchpartien profitieren Wasser- und Zugvögel, deren Lebensraum entlang der Aare unter internationalem Schutz steht. Im Spannungsfeld zwischen untergegangener und heutiger Industrie bildet der Uferpark das Rückgrat der Verwandlung, die das Fabrikgelände beidsei...
Bänder, Schneisen, alte Wannen

In Luterbach war einst die grösste Cellulosefabrik der Schweiz in Betrieb. Auf einem Teil des Areals hat der Kanton Solothurn einen rau-schönen Park entlang der Aare gebaut.

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