Thierry Buache, Philippe Buchs, Charline Dayer und Dafni Retzepi vom «Sujets Objets» gewinnen die «Wilde Karte» 2021.

Die Wilde Karte 2021 geht an Sujets Objets

Das Architekturbüro aus Genf überzeugte die Jury gestern Abend im ZAZ in Zürich am meisten. Das Kollektiv ist als Nachwuchsteam gesetzt für einen Wohnungsbau der Investorin Pensimo. Wir gratulieren!

Vier Büros, vier klare Haltungen: Gestern Abend präsentierten sich im Zentrum Architektur Zürich die jungen Architektinnen und Architekten, die Hochparterre, Zürcher Ziegeleien und Eternit für die diesjährige «Wilden Karte» ausgewählt hatten. Das Studio Noun zeigte sein holzbautechnisches und klimaverträgliches Können. Bessire Winter sprachen über die Architektur, die politisch wirksam wird. Solanellas Van Noten Meister standen ein für das sorgfältige Planerhandwerk.

Am meisten überzeugte die Jury die Präsentation des Architekturbüros Sujets Objets aus Genf. Ihr disziplinenübergreifender Zugang erfrischt den Diskurs. Die vier Architektinnen und Architekten verbinden Inspirationen aus der Kunst lustvoll mit konstruktiver Effizienz. Und ihre offenen Antworten auf die Nachfragen der Jury zeugten von einer klaren Positionen. Sujets Objets gewinnt einen Platz als Nachwuchsteam bei einem Wohnungsbauwettbewerb der Investorin Pensimo in Zürich. Alle vier Büros erhielten eine Flasche Monkey-Gin, um auf den beschwingten Abend anzustossen, den das Publikum mit Bier und Hotdogs ausklingen liess. Die vier gehaltvollen Präsentationen hatten Lust auf mehr und Hunger gemacht.

Wilder Abend
– Nominierte Architekturbüros: Bessire Winter aus Feldbrunnen, Sujets Objets aus Genf, Studio Noun aus Zürich und Solanellas Van Noten Meister aus Zürich
– Jury: Christine Dietrich (Eternit), Andres Herzog (Hochparterre), Sara Luzón (Pensimo), Katrin Schubiger (10:8 Architekten, ZAZ)
– Moderation: Palle Petersen (Hochparterre)

Mit freundlicher Unterstützung von Zürcher Ziegeleien und Eternit.

close

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen