Der sechgeschossige Neubau bildet den Auftakt der Schulanalge in Meggen.

Orthogonal klären

Das junge Luzerner Büro Huber Waser Mühlebach Architekten gewinnt den Wettbewerb für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Hofmatte in Meggen.

Huber Waser Mühlebach Architekten sind auf einer Gewinnsträhne: Das junge Luzerner Büro, das letztes Jahr an Hochparterres Lorbeerkränzchen zu Gast war, gewann einen Wettbewerb in Altstätten, dann in Herisau und nun in Meggen. Dort soll die Schulanlage Hofmatte saniert und erweitert werden. Die Sieger bauen die bestehenden Häuser an, entfernen verunklärende Elemente wie Schrägdächer oder die nachträglich erstellten Handarbeitsräume und errichten ein neues Schulhaus als Hauptgebäude. «Der orthogonalen Klarheit der Schulanlage wird wieder Respekt gezollt», urteilt die Jury. Der sechsgeschossige Hauptbau bildet den Auftakt und bringe das Ensemble in ein schönes Gleichgewicht. Das Stützenraster erlaubt, die Geschosse flexible einzuteilen. Den äusseren Umgang, der die Räume erschliesst und belichtet, kann die Jury nicht ganz nachvollziehen. «Ungestörtes Arbeiten wird so eingeschränkt.» Die Etappierung hingegen lobt das Preisgericht als durchdacht: Die Eingriffe in den Bestand lassen sich ohne aufwendige Provisorien umsetzen.

Sanierung und Erweiterung Schulanlage Hofmatte, Meggen
Projektwettbewerb auf Präqualifikation mit sechs Teams für die Gemeinde Meggen
– 1. Rang: Huber Waser Mühlebach Architekten, Luzern
– 2. Rang: Dorji Sigrist Architekten, Luzern
– 3. Rang: ARGE Lengacher Emmenegger und Amrein Kunz, Luzern
– 4. Rang: Fiechter & Salzmann Architekten, Zürich

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