Die Architekten zeichneten 19 verschiedene Wohnungstypen: Ausschnitt aus dem Abgabeplan.

Keine wie die andere

Enzmann Fischer Partner gewinnen den Wettbewerb für 138 Eigentumswohnungen auf dem Geistlich-Areal in Schlieren. Sie zeichnen 19 verschiedene Typen mit Enfilade, Splitlevel oder offenem Grundriss.

Enzmann Fischer Partner gewinnen den Wettbewerb für 138 Eigentumswohnungen auf dem Geistlich-Areal in Schlieren. Sie schlagen ein Hofgebäude mit vertikal strukturierter Fassade vor. Dahinter verbirgt sich eine bunte Mischung an 2.5 bis 5.5-Zimmer-Wohnungen mit 19 verschiedenen Typen, die die Architekten ausführlich beschreiben. «Die Klassifizierung nach Grösse und Zimmeranzahl reicht nicht aus um verschiedene Lebensgewohnheiten zu charakterisieren», schreiben sie. Die Eckwohnung spannt eine 25 Meter lange Raumfolge auf, die von Loggia zu Loggia verläuft. Der Typ «Höhenrausch» überrascht mit einem doppeltgeschossigen Wohnraum, die Variante «Auf und ab» verbindet über ein Splitlevel gar drei Niveaus. Die einen Wohnungen erinnern mit grossem Entrée und Doppelflügeltüren an bürgerliches Wohnen, bei anderen fliesst der Raum modern durch den offenen Grundriss um einen Kern. Alle Wohnungen verbinden die Aussicht in den Rietpark mit dem intimen Innenhof. Die Jury lobt das «äusserst reichhaltige Angebot von spannenden Wohnungen», das die Architekten geschickt einsetzen würden, um das Gleichgewicht der Qualitäten im Lot zu halten. «Diese beeindruckende Vielfalt lässt quasi jede Wohnung zum Unikat werden», so das Preisgericht.

Eigentumswohnungen Baufeld B1, Geistlich-Areal, Schlieren

Projektwettbewerb im selektiven Verfahren mit zehn Teams für die Geistlich Immobilia AG
– 1. Rang: Enzmann Fischer Partner, Zürich, mit Koepflipartner Landschaftsarchitekten, Luzern
– 2. Rang: Burkhalter Sumi Architekten, Zürich
– 3. Rang: Office Haratori, Zürich

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