Visualisierung des Doppelkindergartens Fotos: nightnurse images, Zürich (Visualisierungen)

Ineinander geschoben

Kast Kaeppeli Architekten gewinnen den Wettbewerb für den Ersatzneubau des Kindergartens Haspelweg in Bern. Adrian Kast und Thomas Kaeppeli beantworten uns drei Fragen.

Kast Kaeppeli Architekten gewinnen den Wettbewerb für den Ersatzneubau des Doppelkindergartens Haspelweg in Bern. Adrian Kast und Thomas Kaeppeli beantworten uns drei Fragen.

Was ist die Erfindung am Siegerprojekt?
Die Herausforderung war die Geometrie des Baufeldes, die Grösse des Raumprogramms und die optimale Ausrichtung nach Südosten aufeinander abzustimmen. Dies führte zur Idee der zwei ineinander geschobenen, abgedrehten Volumen. So sind die zwei Kindergartengruppen von aussen erkennbar und die Kinder können sich dadurch mit ihrem Gebäudeteil identifizieren.

Wie verhält sich das Projekt zur Umgebung?
Das Projekt bildet den Abschluss an der südöstlichen Ecke des Schönbergparks. Durch die Setzung und die Geometrie des Volumens wird der Baumbestand grösstmöglich erhalten. In den Haupträumen sind die unterschiedlichen Ausrichtungen und Ausblicke in die Umgebung erlebbar. Der Baukörper definiert einen klaren Zugangsbereich, gibt dem Kindergarten eine Adresse und stellt einen Bezug zum Strassenraum her.

Wo lagen die grössten Schwierigkeiten im Wettbewerb?
Die Einpassung des Programms in die sehr unregelmässige Parzellenform war Hauptschwierigkeit und Chance zugleich. Da es sich um einen Gesamtleistungswettbewerb gehandelt hat, mussten viele Entscheidungen in einer frühen Phase des Projektes getroffen werden.

Ersatzneubau Doppelkindergarten Haspelweg 49, Bern

Gesamtleistungswettbewerb im selektiven Verfahren mit fünf Teams für Stadtbauten Bern.
– 1. Preis: Team Holzbau Partner, Stettlen. Architektur: Kast Kaeppeli Architekten, Bern. Landschaftsarchitektur: Metron, Bern. Bauingenieur: Indermühle Bauingenieure, Bern
– 2. Preis: Team Hürzeler Holzbau, Magden. Architektur: Trinkler Stula Partner Architekten, Basel
– 3. Preis: Team Erne, Laufenburg. Architektur: Wiesmann Wild Architekten, Bern. Landschaftsarchitektur: bbz Landschaftsarchitekten, Bern. Bauingenieur: MWV Bauingenieure, Baden. HLKSE-Ingenieur: Häusler Ingenieure, Langenthal / Suiselectra, Basel
– 4. Rang: Team Remund Holzbau, Schwarzenberg. Architektur: Freiluft Architekten & Feissli Gerber Liebendörfer Architekten, Bern. Landschaftsarchitektur: Landplan, Lohnstorf. Bauingenieur: WAM Planer und Ingenieure, Bern. HLKSE-Ingenieur: IBE Institut Bau und Energie, Bern
– 5. Rang: Team Renggli, Sursee. Architektur: Büro B Architekten und Planer, Bern. Landschaftsarchitektur: Bosshard David, Bern. HLKSE-Ingenieur: Stalder & Felber, Reiden

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