Die Armatur ‹Vital› filtert das Wasser. Fotos: zVG
Im Auftrag von Franke

Sauber und kompakt

An der Swissbau zeigt Franke zwei Neuheiten rund ums Spülbecken: den kleinsten Wasserfilter auf dem Markt und ein System, das Messer, Abtropfgitter und Schneidebretter ordnet.

Die Spüle ist das Herz jeder Küche: Hier putzen wir Gemüse, waschen unsere Hände oder füllen die nötige Menge Wasser ins Messgefäss. Vielfältig genutzt wurden bereits früher Becken aus Holz, Zinn oder Steingut – nebst dem Abwasch dienten sie der Körperhygiene, um Babys zu baden, aber auch gekocht wurde darin: 1820 publizierte der schottische Physiker und Militärarzt William ‹Tiger› Dunlop ein Rezept, in dem er erklärt, wie er grüne Erbsen im Spülbecken siedet.

Ein langjähriger Spezialist für Spülbecken und weitere Küchendetails ist der Hersteller Franke. 1911 als Spenglerei gegründet sind die Aarburger heute der weltweit grösste Produzent von Küchenspülen. Seit dem ersten Spültisch aus galvanisiertem Kupferblech hat sich einiges getan. Ein Thema, das heute vielerorts beschäftigt, ist etwa die Wasserqualität. Neben Bakterien und Viren können auch Hormone oder mikroskopisch kleine Plastikpartikel das Trinkwasser verunreinigen.

Der Wasserfilter kombiniert Aktivkohle mit einer 0,06-Millimeter-Membran.

Um reine Wasserqualität direkt aus dem Hahn zu garantieren, hat Franke die Armatur ‹Vital› entwickelt. Sie filtert nicht nur Mikroplastik, sondern auch Bakterien, Viren, Rost, Chlor, Gerüche und Arzneimittelrückstände aus dem Trinkwasser. «Unser Wasserfilter ist nicht nur der kleinste auf dem Markt, er ist auch der erste, der Aktivkohle mit einer patentierten Membran kombiniert», sagt Sandro Schneider, Produktmanager ‹Food Preparation› bei Franke. Der Prozess von ‹Vital› läuft in drei Schritten ab: Als Erstes entfernt ein Vorfilter grobe Partikel. Danach werden Bakterien und Mikroplastik durch die Membrantechnologie gefiltert. Am Ende hält ein Aktivkohlefilter gelöste Rückstände wie etwa Chlor oder letzte Geruchs- und Geschmacksstoffe zurück – ein seit Jahrzehnten bewährter physikalischer Prozess. Entscheidend ist der Wasserdurchfluss: «Unser ‹Clear Water Capsule System› ist so konstruiert, dass sich gefiltertes und ungefiltertes Wasser nicht vermischen können», so der Produktmanager. Das Wasser fliesst zuerst durch den Vorfilter, danach durch die Membran und schliesslich durch die Aktivkohle direkt in den gewünschten Behälter. Nicht nur der Aufbau des smarten Innenlebens überzeugt: Das ganze System ist so kompakt gestaltet, dass eine komplizierte und sperrige Installation unter der Spüle entfällt. Der Filter wird direkt an der Armatur eingesetzt und kann im Handumdrehen ausgewechselt werden.

Alles griffbereit – das ‹Box Center› im Tagmodus.

Kompakt ist auch eine zweite Franke-Erfindung: Das ‹Box Center› ordnet essenzielle Küchenhelfer wie Messer, Abtropfgitter und Schneidebretter. Denn wer schon einmal einem Sternekoch bei der Arbeit zugeschaut hat, weiss: In einer gut organisierten Küche sitzt jeder Handgriff. Die neue Box greift diese Philosophie auf und perfektioniert sie im Bereich der Spüle – vom Rüsten über die Zubereitung bis zum Abwasch. Mit einer Breite von 860 Millimetern passt das ‹Box Center› in jeden klassischen 90 Zentimeter breiten Unterschrank. Der Aufbau ist durchdacht: «Neben dem grossen Edelstahlbecken befindet sich ein zweites, schmaleres Becken mit einer Abdeckung», sagt Sandro Schneider. Es gibt zwei Zustände: Im Nachtmodus, wenn keine Arbeiten stattfinden, ist das Zubehör – bestehend aus Schneidebrettern, Messerblock mit drei Messern, Abtropfbecken und Geschirr-Abtropfgitter – im kleineren Becken unsichtbar verstaut. Im Tagmodus stehen die nötigen Küchenhelfer griffbereit, mit der Möglichkeit, eine zusätzliche Arbeitsfläche mit Schneidebrettern und Abtropfbecken zu schaffen: Das Hauptbecken wird schnell und mühelos umfunktioniert – multifunktional, wie es die Spüle seit jeher ist.

Im Nachtmodus ist alles Zubehör unsichtbar verstaut.

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