Zwei deutsche Fussballer auf einem vorfabrizierten Betonelement. Fotos: Fabrino

« Fotobeton»

Bilder, Muster oder Strukturen: Mittels Trägerfolie und Betonlack ermöglicht «Fotobeton» eine punktuell differenzierte Auswaschung der Betonoberfläche. Ein gestalterischer Spielball für die Architektenschaft.

Sichtbeton in situ wird zugunsten von Aussendämmungen an den Fassaden zwar eher seltener, dafür sind vorfabrizierte Betonelemente als Aussenhaut beliebter denn je. Die zunehmend bild-, form- und ornamentierfreudige Architektenschaft möchte diese häufig «besonders» gestalten. Der deutsche Hersteller Fabrino beackert diesen markt und nennt sich deshalb Partner für «Architekturbeton». Neben Mikrofasern zur Betonverstärkung, Auswaschgelen, Kontaktverzögerern, Oberflächenschutz, Betonfarben und eingefärbten Glasgranulaten als Zuschläge, bietet er «Foto- und Logobeton».
Die Technik hinter dem Fabrino Fotobeton ist simpel aber klug: Das gewünschte Motiv wird als gerasterte Schwarz-Weiss-Vorlage auf eine Trägerfolie gedruckt. In unterschiedlichen Schichten und Abständen wird anschliessend ein oberflächenverzögernder Betonlack aufgetragen und ausgehärtet. So wird der Abbindevorgang des Betons punktuell verzögert, die differenzierte Auswaschung der Betonfläche ermöglicht. Es handelt sich also nicht um ein appliziertes Bild, sondern um eine Oberflächenbehandlung des Betons selbst.

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