Minergie-Chef Franz Beyeler eröffnet den Gebäudesanierungs-Workshop.

Abrieb zum Abschluss

Am letzten Swissbau-Nachmittag bot ein Workshop im Rahmen der Swissbau Focus eine Kurzeinführung ins Gebäudesanieren.

Was wollen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer wissen, wenn sie eine Sanierung planen? Richtig: Wie vermeide ich ein Fiasko - und wie komme ich am günstigsten weg? Entsprechend achteten die Referenten des Workshops «Gebäudemodernisierung mit Weitblick» am Samstagnachmittag im Rahmen der Swissbau-Focus auf diesbezüglich schlaue Tipps und Tricks.

Minergie-Chef Franz Beyeler gab den 50 Anwesenden gleich am Anfang den Tipp: «Zuerst müssen Sie selbst wissen, was Sie wollen». Dann sei es wichtig, die richtigen Fachleute beizuziehen, sich eingehend zu informieren über Förderprogramme - und sich für all dies genügend Zeit zu nehmen.

Ralf Meier vom Fenster- und Fassadenbauer 4B führte ins Thema Fensterersetzen ein: Glaswahl? Holz-Aluminium oder Kunststoff? Wechsel- oder Vollrahmen? Je nach dem müsse man pro Fenster mit Kosten zwischen 1700 und 3500 Franken rechnen. Anschliessend präsentierte Alexandra Sauer von Velux Schweiz, was ihre Firma zum Dachausbau beizutragen hat: Dachfenster auf dem neusten Stand und für alle Ecken und Winkel. Eindrücklich dabei das Modell «Cabrio»: Wer es öffnet, fährt gleichzeitig unten einen kleinen Balkon aus. Dessen ästhetische Wirkung war nicht Thema des Vortrags.

Als «Dessert» erläuterte der Leiter der Energiefachstelle des Kantons Basel-Stadt, Thomas Fisch, wie man bei ihm Geld abholen könne: Für neue Fenster und bessere Dämmung erhält man bis zu 70.- Franken pro Quadratmeter, und wer's umfassend angeht, kann mit einem Bonus von rund 10'000 Franken rechnen und kommt so auf den stattlichen Anteil von mindestens 20 Prozent Rückzahlung seiner Investition. Allein der Kanton Basel-Stadt zahlt pro Jahr 18 Millionen Franken Fördergelder für Energiesanierungen, Solar- und Photovoltaik-Anlagen aus. Stattlich also, keine Frage, was Bund und Kantone den Sanierungswilligen heute gönnen.

Zum gesamten Workshop bleibt zu sagen: Viel Information in einer knappen Stunde - aber ein Wort zur ästhetischen Sorgsamkeit hat die Hochparterre-Redaktorin peinlichst vermisst.

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