In Zürich sind derzeit mehrer Clusterwohnungen am entstehen: Hier die Siedlung Kraftwerk2 von Adrian Streich.

Zusammen allein wohnen

Der «Tages-Anzeiger» berichtet über Clusterwohnungen: In Zürich sei die Zeit noch nicht ganz reif dafür, meint Architektin Vera Gloor. Sie hat an der Langstrasse die erste Clusterwohnung in der City geschaffen.

Der «Tages-Anzeiger» berichtet über Clusterwohnungen: In Zürich sei die Zeit noch nicht ganz reif dafür, meint Architektin Vera Gloor. Sie hat an der Langstrasse die erste Clusterwohnung in der City geschaffen. Auf ihre erste Annonce für die Wohnung habe sich kaum jemand gemeldet, meint Gloor. Bis sie das Wort Gemeinschaft aus dem Titel strich. «Gemeinschaft wird in Zürich als etwas Beängstigendes erlebt und nicht als Gewinn», folgert die Architektin. Für Gloor sind Clusters die Wohnform der Zukunft. «Der Flächenverbrauch ist mit 50 bis 55 Quadratmetern pro Bewohner im Vergleich zu einem klassischen Einpersonenhaushalt tief», so der «Tages-Anzeiger». «Und sie bewahrt die Bewohner eher davor zu vereinsamen.» Zudem sei bei steigenden Mieten Teilen eine Lösung, um in der Stadt zu bleiben, schreibt die Zeitung. Neben der Clusterwohnung, wo die Miete pro Person 1700 Franken kostet, gibt es im Haus auch eine klassische WG. Dort ist ein Zimmer für 750 Franken zu haben. Der Cluster spielt also in einer ganz anderen Preisklasse als die herkömmliche WG.

Weitere Meldungen:


– Auf einem Grundstück der Stadt Zürich entstehen Luxusapartements an bester Lage. «Ob der Gewinn des Geschäftes in den gemeinnützigen Wohnbau fliessen, ist ungewiss», schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Eine Ausstellung in Los Angeles zelebriert die Architektur und das Design Kaliforniens zwischen 1930-65. Die «NZZ» berichtet.

– Die Gemeinde Muttenz hat ihren Architekturpreis 2011 verliehen, meldet die «Basler Zeitung». Er geht an Huesler Architekten für den Umbau eines Bauernhofes und an ein luftiges Wohnhaus des Architekten Luca Selva.

– Münsingen stimmt nächstes Jahr über eine neue zentrale Verwaltung ab, berichtet der «Bund». Gewonnen haben den Wettbewerb dafür Morscher Architekten.

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