Blechlawine auf der Rosengartenstrasse in Zürich Fotos: Roland zh, Wikipedia

Weniger Auto, mehr Stadt

Das Stadtzürcher Stimmvolk hat entschieden: Bis in zehn Jahren soll der motorisierte Individualverkehr um zehn Prozentpunkte abnehmen. Nun zeigt die Umweltorganisation Umverkehr erstmals, wie sich ihre Städteinitiative umsetzen lässt, schreibt der «Tages-Anzeiger».

«Dazu gehören neue und bessere Verbindungen im ÖV, Verbesserungen im Langsamverkehr, so etwa zusätzliche Flächen für Fussgänger rund um alle Stadtbahnhöfe, und Velorouten mit eigenem Trassee entlang aller Hauptachsen.» Ebenso sind Tempo 20 statt Tempo 30 in Quartieren, nachts gesperrte Quartierstrassen und eine Reduktion der Parkplatzzahl vorgesehen. Nicht aufgeführt werden Vorschläge wie Roadpricing oder ein Verbot für Lastwagen, die keine Zubringen sind. Wie viel die Umsetzung der Initiative kosten wird, lässt Umverkehr offen. «Wenn der Preis erst einmal bekannt ist, dürften sich die Fronten zwischen Rot-Grün und den Bürgerlichen weiter verhärten», mutmasst der «Tages-Anzeiger».

Weitere Meldungen:


– Die Energiekommission des Nationalrates will die obligatorische Baubewilligung für Solaranlagen abschaffen. Dagegen opponiert aber nicht nur der Heimatschutz, sondern auch die Branche selbst, berichtet die «NZZ».

– «Unsere Interessen enden nicht an der Kantonsgrenze», sagt die Zürcher Ständerätin Verena Diener (GLP) im Gespräch mit der «NZZ». In der Raumplanung plädiert sie für eine Stärkung der Bundeskompetenzen.

– 2008 baute Alvaro Siza auf der ehemaligen Raketenstation in Neuss am Rhein bei Düsseldorf einen Pavillon. Darin zeigt derzeit eine Ausstellung über den portugiesischen Architekt, «wie intensiv sich Architektur auf einen Ort beziehen kann», schreibt die «NZZ».

– Auch Mobility stromert: Ab Montag können die Car-Sharing Kunden an acht grossen Bahnhöfen Elektroautos mieten, meldet die «NZZ».

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