Das Tramdepot Kalkbreite wird für 33 Millionne Franken saniert.

Was kostet die 2000-Watt-Gesellschaft?

Auch der «Tages-Anzeiger» berichtet über die teure Sanierung des Tramdepots Kalkbreite in Zürich. Das Projekt werfe Fragen zu den Kosten der 2000-Watt-Gesellschaft auf. «Darüber hat niemand abgestimmt.»

Nach der «NZZ» berichtet auch der «Tages-Anzeiger» über die teure Sanierung des Tramdepots Kalkbreite in Zürich. Der Stadtrat entschied, statt 13 über 30 Millionen dafür auszugeben und zwar als «gebundene Ausgabe», zu der der Gemeinderat sich nicht äussern konnte. Juristisch liege der Rat nicht falsch, meint der «Tages-Anzeiger». «Politisch aber sieht die Sache anders aus.» Die Stimmberechtigten hätten zwar das Energiesparziel und den Denkmalschutz bestellt. «Allerdings haben sie das getan, ohne je das Preisschild zu Gesicht bekommen zu haben», so die Zeitung. Und das gelte grundsätzlich für die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft. Was sie kostet, weiss niemand. «Darüber hat niemand abgestimmt.» Für den «Tages-Anzeiger» ist aber klar: «Wer zahlt, soll mitreden dürfen.»

Weitere Meldungen:


Die «NZZ» blickt zurück auf Zürichs U-Bahn-Träume vor vierzig Jahren und schaut nach vorn Richtung «Metrotram».

– «Architekten können viel bewirken, wenn sie sich in der Dritten Welt engagieren.» So lautet das Fazit der «NZZ» nach dem Besuch der Ausstellung «Think global, build social!» im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt.

close

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen