Visualisierung des Tiefbahnhofs Luzern Fotos: tiefbahnhof-luzern.lu.ch

Tiefbahnhof Luzern ist machbar

Der Tiefbahnhof Luzern mit einer unterirdischen Zufahrt ab dem Vorort Ebikon ist technisch machbar, schreibt die «NZZ».

Der Tiefbahnhof Luzern mit einer unterirdischen Zufahrt ab dem Vorort Ebikon ist technisch machbar, schreibt die «NZZ». Der Bahnhof würde die Kapazitätsprobleme der Schiene im Raum Luzern langfristig lösen, kommt eine Machbarkeitsstudie zum Schluss. Die vier neuen Geleise werden 14 Meter unter denen des heutigen Bahnhofs liegen und mit 420 Meter langen Perrons erschlossen. «Der Tiefbahnhof wird wie der heutige Bahnhof ein Kopfbahnhof sein, wobei ein späterer Ausbau zum Durchgangsbahnhof möglich ist», so die «NZZ». Das Bauwerk wird voraussichtlich deutlich mehr als eine Milliarde Franken kosten. Die Finanzierung ist laut den SBB denn auch die «Knacknuss», hatte das Bundesamt für Verkehr dem Luzerner Projekt innerhalb der Bahn 2030 nur zweite Priorität eingeräumt.

Weitere Meldungen:

– An schönen Tagen stauen sich die Schaulustigen auf der Nydeggbrücke beim Bärenpark in Bern. Breitere und weniger hohe Trottoirs sollen die Brücke für Verkehrsteilnehmer und Bärenpark-Besucher sicherer machen, berichtet der «Bund».

– Lausanne träumt davon, auf der Einfahrt zum Parkhaus unter dem Place de la Ripponne ein Gebäude zu erstellen, schreibt die «24 heures». Darin sollen unter anderem die Stadtbibliothek und eine Comic-Sammlung Platz finden.

– Der Entwurf für ein neues Raumkonzept will das Problem der Zersiedlung angehen. «Das ist absolut richtig – dumm ist nur, dass dies von Fachseite seit 50 Jahren propagiert wird. Schlimmer noch: Auch diesem neuen Raumkonzept soll keine rechtliche Verbindlichkeit zukommen», schreibt Thomas Kessler, Leiter Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt, in der «Basler Zeitung».

– Das Basler Parlament bewilligt 11,6 Millionen Franken für die Neugestaltung des Gebiets zwischen Zolli und Heuwaage, meldet die «Basler Zeitung». Dank der Zonenänderung können auch Neubauprojekte – darunter ein Riesenaquarium – gebaut werden.

– Nach 12 Jahren soll Lugano wieder eine Wasserfontäne erhalten. Der «Corriere del Ticino» berichtet über die Baueingabe des Wasser- und Lichtspiels, das zwei Millionen Franken kostet. Die 15 mal 30 Meter grosse Plattform wird in 50 Meter Entfernung vom Ufer schwimmen, die Fontäne bis zu 24 Metern in die Höhe spritzen.

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