Streit um den sozialen Wohnungsbau

«In den 10 000 Genossenschaftswohnungen findet die von der SP stets propagierte soziale Durchmischung kaum statt», schreibt die «Basler Zeitung» heute. Gemäss den Zahlen über das Einkommen der Genossenschaftler lasse sich schliessen, dass Genossenschaften finanziell gut situierten Paaren und Familien ein Plätzchen bieten.

Der obere und der durchschnittliche Mittelstand profitiere von diesen Wohnungen, der untere Mittelstand bleibe aussen vor. Die «BaZ» vergleicht die Situation mit Zürich: «Die NZZ kommt zum Schluss, dass in Zürcher Wohngenossenschaften nur eine gewisse – oftmals sozialdemokratische – Klientel eine Wohnung finde», zitiert die «BaZ». René Brigger, Präsident des Dachverbands Wohngenossenschaften Nordwestschweiz, widerspricht: «Genossenschaften sind eine Wirtschaftsform, die in der Schweiz seit Jahrhunderten stark verankert ist, und kein parteipolitisches Kalkül», so Brigger. Der Dachverband sei überparteilich zusammengestellt und habe nichts mit Parteipolitik zu tun.

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