Eine der letzten freien Flächen in der Stadt Bern: Das Viererfeld in der Äusseren Enge. Eine der letzten freien Flächen in der Stadt Bern: Das Viererfeld in der Äusseren Enge.

«So plant man keine Stadt»

Die Stadt Bern habe den Wettbewerb für das Viererfeld «grundsätzlich falsch» aufgezogen, halten Berner Architekten und Ingenieure in einem Brief an den Stadtpräsidenten fest. Der «Bund» berichtet.

Die Stadt Bern habe den Wettbewerb für das Viererfeld «grundsätzlich falsch» aufgezogen, halten Berner Architekten und Ingenieure in einem Brief an den Stadtpräsidenten fest. Der «Bund» berichtet. Für die Verfasser des Briefs ist dieses Vorgehen «nicht nachvollziehbar». Ein städtebaulicher Wettbewerb habe sich in erster Linie auf städtebauliche Aspekte und öffentliche Räume zu beschränken und nicht bereits auf die Frage der Architektur einzugehen, halten sie fest. Für Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) kommt die Kritik schlicht «zu spät», wie er in einem Antwortschreiben an die Architekten festhält. Die Art des Wettbewerbs sei in den verschiedensten Gremien einlässlich diskutiert worden – auch mit den Planerverbänden.
 

Weitere Meldungen:


– «Schon jetzt muss die Erweiterung des Viererfelds geplant werden»: Der frühere kantonale Denkmalpfleger Jürg Schweizer zeigt sich im Interview mit dem «Bund» begeistert von der Idee einer richtigen Viererfeldbrücke.

– Der Stadtzürcher Baudirektor André Odermatt wehrt sich im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» gegen den Vorwurf, er sei zögerlich und habe wichtige Fragen zur Verdichtung zu lange aufgeschoben.

– «Das Ziel aus den Augen verloren»: Die Genossenschaftsbewegung praktiziert zunehmend nicht mehr das Prinzip der Selbsthilfe, sondern sie erschliesst sich kommunale Leistungen für ihre Zwecke, schreibt die «NZZ».

– Der Rohbau des neuen «Musée Cantonale des beaux-arts» in Lausanne steht. In einem Jahr soll das Gebäude eröffnet werden. «24heures» hat die Buastelle besucht.

– «Die Grundbausteine der Avantgarde»: Architekten in Bangladesh vereint der politische Gestaltungswille. Eine Austellung im Schweizerischen Architekturmuseum stellt ihre Projekte vor. Die «NZZ» war vor Ort.

– 6000 Quadratmeter Fläche sollen Platz bieten für Startups, Industrie, Gewerbe und Tourismus. Die InnoQube Swiss AG plant in Chur ein Innovationszentrum mit Arbeitsplätzen für 250 Personen. Die «Südostschweiz» berichtet.
 

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