Der Zürcher Kantonsrat stützt den Kompromiss, der eine Abgabe auf Planungsgewinne bis 40 Prozent vorsieht. Die «NZZ» berichtet.

Schulterklopfen für den Kompromiss

Der Zürcher Kantonsrat stützt den Kompromiss, der eine Abgabe auf Planungsgewinne bis 40 Prozent vorsieht. Die «NZZ» berichtet.

Die Planungs- und Baukommission (KPB) des Kantonsrats Zürich hatte am Ende der letzten Legislatur einen Kompromiss zum Mehrwertausgleichsgesetz (MAG) gefunden. Die Regierung in neuer Besetzung unterstützt die erzielte Einigung. Einen Punkt im Kompromiss überzeuge aber weniger: Ein Entwurf hatte vorgesehen, dass 5 Prozent der Mehrwertabgabe bei Auf- oder Umzonungen in den kantonalen Fonds fliessen sollten. Die KPB und der Kantonsrat lassen nun die ganze Abgabe den Gemeinden zukommen. Dadurch erhalte der kantonale Fonds weniger Mittel, bedauert Martin Neukom. Das Moratorium für die Einzonung von neuem Bauland könne so vermutlich Ende 2020 aufgehoben werden, heisst es in der «NZZ».

Weitere Meldungen:

– Erst am Samstag ist der Turm von Künstler Jürg Altherr in Uster aufgestellt worden. Nun muss er bereits wieder abgebaut werden, berichtet der «Tages-Anzeiger».

– Verdichtetes Bauen, Digitalisierung – die kleinen Gemeinden um den Bodensee stehen vor Herausforderungen. Lösungen wollen einige von ihnen über die Grenzen hinweg finden, schreibt das «Tagblatt».

– Landschaftsschützer lehnen das Hotelprojekt «Sanaspans» auf der Lenzerheide rundweg ab. Sie wehren sich gegen die Einzonung von Bauland. Die «Südostschweiz» informiert.

– Wie die Schweiz zum Vielverbraucher fossiler Treibstoffe wurde – und wie sich der Energiehaushalt des Landes in den nächsten Jahrzehnten verändern muss, zeigt die «Republik».

– Würde man den Zürcher Seebahngraben überdecken und begrünen, hätte die Stadt einen grossen, neuen Park, ohne dafür Bauland opfern zu müssen. Ein Gastkommentar in der «NZZ».

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen