Teil des Projekts: das Rosengartentram.

«Rückschlag für das Tunnelprojekt Rosengarten»

Aus Bern gibt es Kritik an den Zürcher Bauplänen. Jetzt muss der Kanton nachbessern – es geht um bis zu 440 Millionen vom Bund. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

Der Kanton Zürich rechne fest damit, dass der Bund einen Teil der Gesamtkosten von rund 1,1 Milliarden Franken für das geplante Rosengartentram sowie für den Tunnelbau übernimmt. Das Zürcher Stimmvolk werde aber bei der sich abzeichnenden Volksbefragung nicht wissen, ob und wie viel Geld der Bund letztlich sprechen wird, schreibt die Zeitung. In einem Prüfbericht des Bundes bezeichne das ARE den Reifegrad als «noch ungenügend». Das gelte nicht zuletzt für die Gestaltung der Tunnelportale. Zudem zeige der Kanton «noch nicht ausreichend» auf, welche «siedlungsseitigen Massnahmen konkret geplant sind». Der Kanton muss daher das Projekt nochmals einreichen. Das Parlament in Bern werde wohl erst Mitte 2023 über den Antrag aus Zürich befinden, schreibt der «Tages-Anzeiger».

Weitere Meldungen:

– Mit mehr Strassen will der Bund den drohenden Verkehrskollaps verhindern. Diese Strategie ist umstritten. «Warum setzen sich raffiniertere Lösungen nicht durch?», fragt die «Republik».

– Drohnen und autonome Fahrzeuge sollen die Logistik in Schweizer Städten revolutionieren. Die Post war in der Stadt Zürich mit einem Test nicht erfolgreich. Die «NZZ» berichtet.

– Vom Berner Kieskartell haben auch die Baumeister profitiert. Die Grünliberalen fordern nun eine systematische Zusammenarbeit des Kantons mit der Kartellbehörde, berichtet «Der Bund».

– Einzelne Mieter müssen nun auf dem Porziareal in Langenthal Platz machen, damit der Bahnhof Süd ins Zentrum verschoben werden kann, schreibt die «Berner Zeitung».

– Am Tag der offenen Tür gab es in Zürich erste Einblicke in die Räume des neuen Kunsthauses von David Chipperfield, schreibt der «Tages-Anzeiger».

 

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