Die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Berlin. Fotos: © Jan Kleihues, Kleihues + Kleihues Simulation: Bünck + Fehse, Berlin

Moderne Festung

Die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes ist das grösste Hochbauprojekt des deutschen Staates seit 1945. In der «NZZ» erläutert der Architekt Jan Kleihues in einem Interview seinen Umgang mit Volumen und Macht.

Die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes ist das grösste Hochbauprojekt des deutschen Staates seit 1945. In der «NZZ» erläutert der Architekt Jan Kleihues in einem Interview seinen Umgang mit Volumen und Macht. Der Geheimdienst habe sich in Berlin Platz geschaffen – selbstbewusst, aber zurückhaltend. Passt dieses Riesengebäude mitten in die deutsche Hauptstadt? «Die Grösse ist nun mal da. Und der Ort ist der richtige», sagt der Architekt. «Das Grundstück an der Chausseestrasse war das einzige zur Verfügung stehende, das sich in direkter Nähe des Berliner Regierungsviertels befindet und genügend Fläche für solch ein Bauvolumen bot. Die neuesten Spionage-Enthüllungen zeigen jetzt, dass die Standortwahl richtig war. Man kann ja vertrauliche Informationen nicht mehr per Telefon oder E-Mail übermitteln, es braucht das Vieraugengespräch. Räumliche Nähe zum Regierungsviertel ist also von Vorteil.»

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