Projekte wie das Quartier Plaines-du-Loup in Lausanne werden den Fonds de Roulement künftig stark beanspruchen. (Foto, Visualisierung: Jean-Michel Zellweger, tribu architecture)

Mehr gemeinnützige Wohnungen

Der Bundesrat beantragt, den Fonds de Roulement zur Wohnbauförderung aufzustocken. Allerdings nur, wenn die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» an der Urne scheitert.

Der Schweizerische Mieterverband will mit der Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» erreichen, dass zehn Prozent der Neubauwohnungen gemeinnützig erstellt werden. Doch nur SP und Grüne haben im Dezember im Nationalrat das Anliegen unterstützt, schreibt die «Basler Zeitung» (Artikel nicht online). Die Bürgerlichen verweisen darauf, dass der Bund bereits über ein Instrument zur Wohnbauförderung verfüge: den sogenannten Fonds de Roulement, aus dem gemeinnützige Bauträger zinsgünstige, rückzahlbare Darlehen beziehen können. «Dieser Fonds wird in der anstehenden Abstimmung eine wichtige Rolle spielen», so die Zeitung. «Als indirekten Gegenvorschlag beantragt der Bundesrat, dem Fonds über einen Zeitraum von zehn Jahren zusätzliche 250 Millionen Franken zuzuführen.» Doch der Bundesrat will den Fonds nur aufstocken, sofern es ein Nein zur Initiative gibt. Den indirekten Gegenvorschlag als Druckmittel gegen die Initianten einzusetzen, bezeichnet der Mieterverband als «erpresserisch».

Weitere Meldungen:

– Das erste Wohler Postgebäude soll einer neuen Überbauung mit 28 Wohnungen Platz machen, berichtet die «Aargauer Zeitung». Das Gebäude wurde 1868 erbaut.

– Seit 75 Jahren zeigt die Schweizer Bahnhofsuhr den Reisenden an, was es geschlagen hat. Die «Luzerner Zeitung» blickt zurück.

– «Wir stellen unser System komplett um»: Der Zürcher Unispital-Direktor Gregor Zünd erklärt im Interview mit dem «Tages-Anzeiger», wie die Patientinnen nach der Gesamterneuerung behandelt werden. (Artikel nicht online)

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