Historische Aufnahme der Maschinenhalle von Otto Rudolf Salvisberg.

Itten Brechbühl bauen in Salvisbergs Maschinenlabor

Die ETH-Bauten von Otto Rudolf Salvisberg in Zürich sollen umgebaut werden. Der private Gestaltungsplan liegt bis zum 18. September auf.


Picasso lobte es in den höchsten Tönen, Le Corbusier sah in ihm eines der besten architektonischen Werke der Stadt Zürich. Die Rede ist von Otto Rudolf Salvisbergs Gebäudekomplex mit dem markanten Turm des Fernheizkraftwerks und der Maschinenhalle. Laut Bericht der ‹NZZ› soll dieser ab 2017 nach den Plänen von Itten Brechbühl, während sechs Jahren und für 125 Millionen Franken umgebaut werden. Die alten Heizkessel verschwinden, die Trichter des ehemaligen Kohlesilos aber bleiben. Das doppelt verdeckte Glasdach der Maschinenhalle – von oben wegen Wasser, von unten wegen herabfallenden Glasbausteinen – wird instand gestellt und im Kesselraum soll ein ‹Student Project House› mit Galerien allen ETH-Studenten zur Verfügung stehen. Die ETH visioniert die interdisziplinäre Zusammenarbeit in einer «Werkstatt-Atmosphäre». Der private Gestaltungsplan zum Vorhaben liegt bis zum 18. September im Amtshaus IV und online auf.

Weitere Meldungen:


– Die Apple Watch als erste grosse Innovation nach Steve Jobs stösst auf immer weniger Interesse. Der ‹Tages-Anzeiger› sieht die «Hypothek am Handgelenk» als Risiko für Chefdesigner Jonathan Ive. (Artikel online nicht verfügbar)

– In der «Architektur des langen Atems» von Pritzkerpreisträger Eduoardo Souto de Moura verbinden sich «regionale Traditionen mit einer globalen Architektursprache». Dies schreibt die ‹NZZ› nach dem Besuch der Werkschau der Stiftung Insel Hombroich.

– Ab 2019 soll das Projekt Crossrail die Schienenquerung Londons von Ost nach West ermöglichen. Die ‹NZZ› berichtet über die «Durchmesserlinie für London» mit Schweizer Unterstützung und Betreiber aus Hongkong. (Artikel online nicht verfügbar)

– «Zürichs Dienstboteneingang»: In der  Serie ‹Am Stadtrand› besucht die ‹NZZ› Orte, die nicht mehr Stadt und noch nicht Land sind. Am Autobahnkreuz Richtung Adliswil blickt sie heute «zwischen Autobahnauffahrt, Wasserwerk, Schrebergärten und Hundesport-Anlage».

– Stadtpläne sind niemals aktuell. Anhand der Neuauflage des Basler Stadtplans liest die ‹Basler Zeitung› die «Entwicklung der Stadt ab». (Artikel online nicht verfügbar)

– «Lafarge-Holcim» feiert, titelt die ‹NZZ› nach einer «als Pressekonferenz getarnten kleinen Feier», denn  «Neuigkeiten gab es eigentlich keine zu verkünden. Freuen durften sich aber auch die Angstellten. Zumindest vorerst. Nach geglückter Fusion schenkte der Zementkonzern allen 115'000 Angestellten Swatch-Uhren mit dem neuen Logo auf auf dem Armband. Der Grosszügigkeit steht das Sparziel von 1,4 Milliarden bis in drei Jahren gegenüber. Laut ‹Tages-Anzeiger› sind die Auswirkungen für das Personal allerdings «noch nicht absehbar». (beide Artikel online nicht verfügbar)

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