Reicht der Fussgängerstreifen oder braucht es zusätzlich eine Unterführung? In Bern erhitzen sich die Gemüter über den neuen Bahnhofzugang beim Bubenbergplatz. Fotos: Werner Huber

Die unterirdische Passage ist nötig

Die Abstimmung um den Bahnhofzugang in Bern erhitzt die Gemüter. Ausserdem: der Steg, der in Zürich nicht mehr nötig ist, die Baustelle der dreissig Kräne in Lausanne, und Neues vom Innovationspark.

Je näher in Bern der Abstimmungstermin für den Ausbau des Bahnhofszugangs beim Hirschengraben rückt, desto mehr erregen sich die Gemüter. In seiner heutigen Ausgabe macht der ‹Bund› eine Auslegeordnung und versucht, «den Wirrwarr von Argumenten, Zahlen und Behauptungen» zu klären. Auch die ‹Berner Zeitung› nimmt das Thema auf. In einem grossen Interview nimmt Gemeinderätin Marieke Kruit, Direktorin für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün, Stellung. «Ich bin dezidiert der Ansicht, dass man den Gesamtnutzen im Auge behalten muss», sagt sie der Zeitung. Die unterirdische Passage sei nötig, damit oberirdisch der Verkehr reibungslos fliessen könne, betont sie. «De facto ist die unterirdische Passage die konsequente Weiterführung des neuen Bahnhofsgeschosses, das sich auf diesem Niveau befindet».

 

Weitere Meldungen:

– Bisher betonte das Zürcher Tiefbaudepartement, der geplante Steg zwischen Europaallee und Schützengasse / Löwenstrasse sei nicht nur wünschbar, sondern nötig. Im Projekt für die Aufwertung des Flussufers fehlt er nun plötzlich, wie der ‹Tages-Anzeiger› feststellt. Die Stadt wolle eine mögliche weitere Brücke über die Sihl erst wieder im Rahmen des Masterplans HB / Central neu beurteilen.

– In Lausanne nehmen die ersten Bauten des Écoquartier Plaines-du-Loup Form an. Nach einer langen Vorbereitungsphase werden nun die Bauarbeiten im grossen Massstab beginnen. Bis zu 30 Kräne werden bald in den Himmel ragen, rund tausend Bauarbeiter werden ein Quartier mit tausend Wohnungen erstellen. Die Lausanner ‹24 heures› und die Freiburger ‹La Liberté› berichten.

– Im letzten September hob das Zürcher Verwaltungsgericht den Gestaltungsplan für den Innovationspark Zürich (IPZ) auf dem Dübendorfer Flugplatzareal auf. Nun zeigt eine Studie das volkswirtschaftliche Potenzial des Projekts auf. Die Studie erarbeitete das Institut BAK Economics im Auftrag der Stiftung IPZ. Die ‹Neue Zürcher Zeitung› berichtet.

– Der Pont du Mont-Blanc in Genf ist eine der Hauptverkehrsadern der Innenstadt. Im kommenden Sommer wird die Brücke während mehrerer Monate saniert, wie die ‹Tribune de Genève› heute berichtet. Erbaut wurde die Brücke 1903 auf den Fundamenten der Vorgängerin von 1862. 1967 wurden Trottoirs angefügt, 1970 letztmals die Dichtung ersetzt. Die Stadt will während der Bauarbeiten jeweils zwei der sechs Spuren sperren.

 

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