Landschaftssensible Bauzone mit Schutzkonflikt (rot) in Les Brenets (NE). Fotos: PD

Bauland im Biotop

Umweltverbände schlagen laut dem «Tages-Anzeiger» Alarm: Ein grosser Teil der Bauzonen liegt in Schutzgebieten.

Umweltverbände schlagen laut dem «Tages-Anzeiger» Alarm: Ein grosser Teil der Bauzonen liegt in Schutzgebieten. Das zeigt eine neue Untersuchung aus dem Wallis, Schaffhausen, dem Jura und Neuenburg, wo die grössten Baulandreserven der Schweiz liegen. Die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und Pro Natura haben die Statistiken durchkämmt und kommen zu einem beunruhigenden Befund: «Fast hundert einzelne Bauzonen liegen in Auen, Flach- und Hochmooren, Trockenwiesen, Jagdbann- und Amphibienlaichgebieten sowie Vogelreservaten.» Insgesamt sind es rund 340 Hektaren Bauland, das sich mit streng geschützten Biotopen überschneidet. «Über 290 Hektaren entfallen alleine auf das Wallis», so der «Tages-Anzeiger». Da manche Gebiete bereits überbaut sein könnten, ruft die Stiftung Landschaftsschutz die Kantone zu unverzüglicher Reaktion auf. Weil eine Rückzonung langwierig ist, schlägt die Stiftung Planungszonen vor.

Weitere Meldungen:


– In Riehen soll ein Skulpturenweg bis nach Weil am Rhein entstehen. Die Umweltverbände WWF und Pro Natura kritisieren das Projekt, das in einer Schutzzone liegt. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– Die Mauern des Bärenpark in Bern müssen teilweise neu aufgebaut werden, meldet der «Bund». Grund dafür sind Erosionsschäden am Beton.

– Die Schützenmatte in Bern wird im Sommer für zwei Monate autofrei. «Dabei wird geprüft, welche Ideen für eine künftige Umnutzung tauglich sind», so der «Bund».

– «Raumplanung kann man nicht am Küchentisch machen»: Der Raumplanungsexperte Rudolf Muggli fordert im Interview mit dem «Bund» mehr Profis in den Gemeinden.

– Im «Tages-Anzeiger» spricht der Grafik-Altmeister Düde Dürst mit der jungen Gestalterin Katrin von Niederhäusern über Pop- und Rockgrafik.

– Nick Hayek lobt Apple, schlägt aber einen anderen Weg ein. Swatch will Uhren mit einem Funkchip ausrüsten, mit dem man bezahlen oder Türen öffnen kann, berichtet der «Tages-Anzeiger».

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