Die Zwischennutzung Neubad in Luzern. Fotos: Christian Felber / www.mign.ch

So geht Zwischennutzung

Am Wochenende des 1. und 2. September finden im Luzerner Neubad zum ersten Mal das Forum «Temporär» statt. Die zweitägige Veranstaltung thematisiert nebst Zwischennutzungen auch damit verwandten Themen wie Stadtentwicklung, Kreativwirtschaft und Kulturproduktion.

Zwischennutzungen boomen – in der gesamten Schweiz sind mit wachsenden Leerbestände diverse Projekte entstanden. In Luzern etwa seit bald vier Jahren das Neubad im ehemaligen Schwimmbad an der Bireggstrasse. Dort finden nun am Wochenende des 1. und 2. September erstmals das Forum «Temporär» statt. Die zweitägige Veranstaltung thematisiert Zwischennutzungen und damit verwandten Themen wie Stadtentwicklung, Kreativwirtschaft und Kulturproduktion und widmet sich aktuellen Fragestellungen: Welche Rolle spielen Zwischennutzungen in der Stadtteil-Entwicklung? Warum fallen Zwischennutzungen innerhalb von Förderstrukturen nach wie vor zwischen Stuhl und Bank? Wie kann die Zusammenarbeit mit Behörden und Liegenschaftsbesitzern verbessert werden? Was sind ganz allgemein die Perspektiven für Zwischennutzungen? Mit dabei sind nationale Akteure der Szene: Kuratorin Marta Kwiatkowski Schenk und Matthias Bürgin, Marc Anst vom Baubüro NRS insitu, das in Zürich Altstetten das Basislager plante und aktuell den Werkhof Binz, Sibylla Amstutz, die stellvertretende Leiterin des Instituts für Innenarchitektur, der HSLU – Technik & Architektur oder Christoph Meneghetti, Projektleiter Kultur der Christoph Merian Stiftung. Ein weiterer interessanter Programmpunkt ist die Gesprächsrunde «So geht Zwischennutzung» mit Vertretern von Royal Baden, Alte Feuerwehr Viktoria Bern, Lattich St. Gallen und Neubad Luzern. Hier findet sich das vollständige Programm und die Anmeldung.

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