Barcelonas «peatonalización»: Mit Farbe werden Trottoirs verbreitert. Fotos: Norbert Frei

Post-Corona: Platz fürs Velo – die Deutschschweiz schläft

Die Angst vor Corona treibt Menschen ins Auto. Doch viele Städte wollen nicht zurück zu Stau und Luftverschmutzung. Sie signalisieren kilometerweise neue Velowege. In der Schweiz zieht nur Genf mit.

Barcelona, Berlin, Brüssel, London, Mailand, Mexico City, New York, Paris oder Rom – das sind nur einige der zahlreichen Städte weltweit, die sich rasch auf den Verkehr in Post-Corona-Zeiten eingestellt haben. Mit Farbe und Betonelementen haben sie in den letzten Wochen Autospuren auf innerstädtischen Strassen zu provisorischen breiteren Trottoirs und Velospuren umsignalisiert und Parkplätze am Strassenrand aufgehoben um Platz für den Langsamverkehr zu gewinnen. Die Liste der Städte, zusammengestellt von der Nacto, der amerikanischen «National Association of City Transportation Officials» ist beeindruckend lang. Mailand ist mit der Aktion «Strade aperte» daran, insgesamt 35 Kilometer Strassen zugunsten von Fussgängerinnen und Velofahrern neu zu signalisieren. Brüssel hat in der Innenstadt flächendeckende Temporeduktionen erlassen und bringt es auf 40 Kilometer neue Velospuren. In Barcelona sind innert weniger Tage 21 Kilometer neue Velowege signalisiert und 12 Kilometer Trottoirs mit Farb...
Post-Corona: Platz fürs Velo – die Deutschschweiz schläft

Die Angst vor Corona treibt Menschen ins Auto. Doch viele Städte wollen nicht zurück zu Stau und Luftverschmutzung. Sie signalisieren kilometerweise neue Velowege. In der Schweiz zieht nur Genf mit.

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