Kleine Eingriffe, Bild 1: Luigi Snozzi setzte auf einen von Alleen umsäumten Park, klar vom Bereich der Kaserne und den Zeughäusern abgegrenzt. Fotos: Jørg Himmelreich

Kaserne, Abtreten!

Das Zürcher Militärschloss an der Sihl wird bald leer stehen. Jetzt beginnt das grosse Planen. Quartieransprüche und Kongresshaus müssen mitgedacht werden.

  In vier Jahren wird das Zürcher Kasernenareal frei. Die Kantonspolizei samt provisorischem Gefängnis wird dann ins neue Justizzentrum auf das Güterbahnhofareal umziehen. Was die Städtebauer seit achtzig Jahren umtreibt, gilt nun ernst: Was tun mit den Häusern, der Wiese, dem Ort und seiner Geschichte? Zwischen 1864 und 1869 entstand die Kaserne als machtvolle Repräsentation des Staats am Eingang zu Aussersihl, wo die Arbeiterklasse wohnte. 1987 zügelten die Soldaten ins Reppischtal. Die Kantonspolizei blieb in einem Teil der Kaserne, und der Regierungsrat stellte das Ensemble unter Schutz. Das grosse Planen war lanciert, und man zerteilte das Fell des Bären, lange bevor er erlegt war. Auch Hochparterre schrieb kurz nach seiner Gründung zusammen mit dem Architekturforum Zürich einen Ideenwettbewerb aus und doppelte 2001 mit einem zweiten nach. Der Kanton als Grundeigentümer suchte mit zwei Architekturwettbewerben eine Lösung. Arbeitsgruppen schrieben dicke Berichte, und nicht weniger als ac...
Kaserne, Abtreten!

Das Zürcher Militärschloss an der Sihl wird bald leer stehen. Jetzt beginnt das grosse Planen. Quartieransprüche und Kongresshaus müssen mitgedacht werden.

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