Der SIA zur Annahme des neuen Raumplanungsgesetzes

Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) freut sich über das Ja zur Revision des Raumplanungsgesetzt und spricht von einer grossen Herausforderung für Planer und Behörden in der Umsetzung.

Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) freut sich über das Ja zur Revision des Raumplanungsgesetzt und kündigt an, seinen Beitrag zu einer hochwertigen räumlichen Entwicklung leisten zu wollen. Das eindeutige Ja zum Raumplanungsgesetz mache deutlich, dass die Schweizer Bevölkerung die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für einen Lebensraum Schweiz von hoher Qualität vor Partikulärinteressen stelle, schreibt der SIA in einer Medienmitteilung. «Mit dem Gesetz alleine ist aber noch kein Quadratmeter Landschaft erhalten und sind noch keine wohnlichen Siedlungen gebaut. Die grosse Herausforderung für Planer sowie Behörden ist es nun Wege aufzuzeigen, wie der Lebensraum dichter bebaut und genutzt werden kann, ohne dass dessen Qualitäten und Schönheiten verloren gehen», heisst es weiter. In der Mitteilung weist der SIA speziell auf drei Aspekte dieser Herausforderung hin:

– Die «richtige Grösse» der Bauzonen muss sorgfältig ermittelt und ausgehandelt werden. Bund, Kantone und Gemeinden sind gefordert, hierfür klare und praxistaugliche Richtlinien auszuarbeiten.

– Die vom Gesetz geforderte «Siedlungsentwicklung nach innen» ist eine äusserst anspruchsvolle Aufgabe. In Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren und in Abwägung ihrer unterschiedlichen Interessen muss es gelingen, die bauliche Dichte zu erhöhen und dabei gleichzeitig die wohnlichen Qualitäten zu erhalten.

– Damit gute Planungen entstehen und umgesetzt werden können, braucht es eine sorgfältige Information und kluge Beratung der Bevölkerung, Bauherrschaften und Gemeinden. Die Aufgabe aller an der Entwicklung des Bauwerks Schweiz beteiligten Fachleute ist es, diese zu gewährleisten.

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