Das Netzwerk des Künstlers Pierre Haubensak auf der Brandwand des «Nagelhauses» von Zürich West. Fotos: Pascale.gmuer via Wikimedia Commons

Zum 150. Geburtstag den Prix Visarte

2015 feiert die Visarte ihr 150-Jahr-Jubiläum. Zum Geburtstag lanciert der Schweizer Berufsverband visuelle Kunst den Prix Visarte – die erste schweizweite Auszeichnung für Kunst und Bau beziehungsweise Kunst im öffentlichen Raum.

Kunst und Bau prägt die Architektur, den Stadtraum und auch den Kunstbegriff. Im Zuge des Baubooms hat das Format vor allem in den letzten Jahren viel Schwung bekommen. Trotzdem ist die Kunst-und-Bau-Lobby nicht besonders gross – auf Kunst wird schnell einmal verzichtet, wenn es ums Sparen beim Bauen geht. Besonders löblich ist deshalb, dass die Visarte sich einen gesamtschweizerischen Kunst-und-Bau-Preis zum Geburtstag schenkt. Da Kunst und Bau immer das Resultat partizipativer Prozesse ist, richtet sich Preis an direkt involvierte Berufsgruppen: Künstlerinnen, Architekten, Städteplanerinnen, Politiker, Beamtinnen, Bauherren und Investorinnen, aber auch Kuratorinnen und Kunstvermittler.

Die Jury setzt sich wie folgt zusammen: Thomas von Ballmoos (Architekt), Giovanni Carmine (Direktor Kunsthalle St. Gallen), Chaja Lang (Galeristin), Joseph Felix Müller (Künstler, Präsident visarte Schweiz), Ingrid Wildi (Künstlerin) und Christoph Doswald (Kurator, Vorsitz). Eingeben kann man Projekte, die zwischen dem 1.1.2010 und dem 31.12.2014 realisiert worden sind und einen Schweiz-Bezug haben. Eingabeschluss ist der 1. April 2015.

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