1972 prognostizierte der Club of Rome erstmals Szenarien zur Lage der Menschheit.

Kipppunkt #12: Die Grenzen des Wachstums

Für den Umbau der Kirche in Ebmatingen bekam der Architekt und ETH-Konstruktionsdozent Daniel Studer viele Auszeichnungen. Vorher hatte er einen Klassiker der Ökologiebewegung wiedergelesen.

Schon als kleines Kind haben mich die stinkenden Autoabgase gestört und ich staunte, dass niemand etwas dagegen macht. Als ich am ETH-Lehrstuhl von Christian Kerez 2009 einen Vortrag über nachhaltiges Konstruieren halten sollte, habe ich das Buch ‹Grenzen des Wachstums› wiedergelesen, eher zur Einstimmung: Erschreckend, wie viele der 1972 prognostizierten Szenarien des Club of Rome zur Lage der Menschheit bereits eingetreten sind! Die Intuition des Kindes hatte sich bewahrheitet. Am meisten beeindruckt hat mich die Erkenntnis, dass sich kleine persönliche Versäumnisse in der globalen Wiederholung zu grossen Problemen hochrechnen. Und jetzt – geht das Gegenteil auch? Ich wollte versuchen, selber etwas beizutragen, klein aber skalierbar. Zum Beispiel, kein Öl mehr zu verbrennen. Das kürzlich gekaufte Haus nutzte ich als Case Study: Mit Isolation und Wärmepumpe machte ich es sparsamer und effizienter. Als später Nachbarn eine Photovoltaik-Anlage bauten, fasste ich Mut, es auch zu tun. Das all...
Kipppunkt #12: Die Grenzen des Wachstums

Für den Umbau der Kirche in Ebmatingen bekam der Architekt und ETH-Konstruktionsdozent Daniel Studer viele Auszeichnungen. Vorher hatte er einen Klassiker der Ökologiebewegung wiedergelesen.

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