Walliser Baukultur: Das Feriendorf Zillwald in Lax von Josef, Leo und Hans Imhof aus dem Jahr 1974.

Baukultur im Kanton Wallis

Anlässlich der Vernissage von «Baukultur im Kanton Wallis» in der Edition Hochparterre organisiert der Kanton eine Diskussionsrunde zur Akzeptanz und Erhaltung der Bauten der Moderne im Wallis. Der Anlass findet am 2. Dezember 2014 in Brig statt.

 

Endlich ist sie da, die erste Publikation der Edition Hochparterre, die sich umfassend den Walliser Architektur- und Ingenieurperlen des 20. Jahrhunderts widmet. Herausgegeben vom Kanton Wallis, wird in «Baukultur im Kanton Wallis 1920-1975» auf 244 Seiten und anhand von knapp 200 Bauten der Wandel eines armen Bauernkantons in eine führende Schweizer Tourismusregion beschrieben. In verständlichen Texten, mit historischen und neuen Bildern sowie teilweise mit Originalplänen, zeigt das Buch die baukulturelle Vielfalt und Qualität im Wallis auf. Sie geht von Industrieanlagen, Einfamilienhäuser, Gesundheitsbauten, Sakralbauten bis hin zu touristischen Chaletdörfern. Dokumentiert sind selbstverständlich auch die gewaltigen Infrastrukturbauten für Strasse und Bahn sowie monumentale Kraftwerke, die das Fundament für die bauliche und gesellschaftliche Entwicklung zwischen Genfersee und Furkapass legten.

Anlässlich der Buchvernissage diskutieren unter der Moderation von Luzius Theler sechs Fachleute den Fall der Feriensiedlung Zillwald in Lax. Es sitzen auf dem Podium: Anton Ruppen, Adjunkt des Kantonsarchitekten; Renaud Bucher, kantonaler Denkmalpfleger; Ruedi Lattmann, Leentje und Damian Walliser, Architekten und Mitglieder der Stiftung Heidi + Peter Wenger sowie Roland Imhof, Stadtarchitekt von Brig.

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