Das architektonisch strenge Sofa «DS-21» von Studio Hannes Wettstein

Leder mal zwei

Das Klingnauer Möbelhersteller De Sede präsentierte auf der IMM Cologne 2016 mit zwei Neuheiten sein Know-how in Sachen Lederverarbeitung: Einmal architektonisch streng, einmal verspielt.

Das Klingnauer Möbelhersteller De Sede präsentierte auf der IMM Cologne 2016 mit zwei Neuheiten sein Know-how in Sachen Lederverarbeitung: Architektonisch streng und verspielt.

Beim architektonisch strengen Entwurf «DS-21» von Stephan Hürlemann, Studio Hannes Wettstein bildet ein Metallrahmen  die Struktur. Wie bei Le Corbusiers Sessel LC2 fasst er üppige Polster. Ein Sessel sowie Coffee Tables und Side Tables mit Glasplatten ergänzen das Sofa.

Spielerischer ist dagegen der Entwurf «DS-373» von Alfredo Häberli. Er lässt das fünf Millimeter starke Neckleder so falten, dass aus einer kompletten Bullenhaut ein Sofa beziehungsweise ein Sessel entsteht. Inspiration lieferte ihm ein kleiner, auf dem Flohmarkt gefundener Leder-Elefant. Sofa und Sessel ruhen auf einem Stahl-Untergestell, das dem Modell ein Aussehen wie auf dem Sprung verleiht. Auf der Messe wurde ebenfalls eine „Designer’s Choice“-Edition vorgestellt: Der Bezug ist dort aus pflanzlich nachgegerbtem Neck-Leder, das Stahl-Untergestell trägt eine gebrannte, matte Kupferbeschichtung. Eine rohe Optik, die erst mit der Zeit Patina gewinnt.

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