Bernard Verdet und Verena Philipp Fotos: Köbi Gantenbein

Hüte und Körbe

Verena Philipp, Modistin aus Chur, und Bernard Verdet, Flechter aus Lavin, heissen die Ausgezeichneten der Stiftung Bündner Kunsthandwerk fürs Jahr 2010.

Wie in der Presseschau vermeldet, gewinnen Verena Philipp, Modistin aus Chur, und Bernard Verdet, Flechter aus Lavin (siehe HP 12/2010), die Ausgezeichnungen der Stiftung Bündner Kunsthandwerk fürs Jahr 2010. Neben Ruhm und Ehre erhielt sie einen Förderpreis von 8000.- und er einen Anerkennungspreis von 10 000 Franken. Wie jedes Jahr anfang Februar war das Fest für die Ausgezeichneten in der Klibühni von Chur anfangs feierlich. Die Stiftungsrätin Claire Hauser Pult sprach zu Verena Philipp und stellte deren Firma Kopfform in die Kulturgeschichte der Hüte und Kappen; der Stiftungsrat Gion A. Caminada lobte den Flechter Verdet mit einer persönlichen und auch programmatischen Rede, in der er sein Verständnis von Handwerk und Architektur begründete. Und dann lud der Stiftungsratspräsident Köbi Gantenbein ein zum Zusammensitzen, Essen und Trinken im Kreis der Designerinnen, Kulturpolitiker, Architekten und Anverwandter, kredenzt von Barbara und Sep Benedetg Candinas von Amarenda mit Gerstensuppe, Käse, Würsten, Broten und Süssigkeiten aus der Surselva und Weiss- und Rotwein aus Malans.

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