Gängige Schuhsohlen reiben bei jedem Schritt Mikroplastik ab. Kuori möchte dem eine ökologische Alternative entgegensetzen und Sohlen aus Bananenschalen entwickeln. Fotos: Sarah Harbarth

Banana Dreams

Schuhsohlen aus Bananenschalen? Das klingt erstmal nach einem Witz für Erstklässler. Wie gross das Potenzial der robusten Faser ist, erforscht eine Basler Produktdesignerin mit dem Projekt Kuori.

Passende Reifen seien für Autos so wichtig wie Schuhe für Menschen, so die Werbung eines Zürcher Reifenspezialisten. Tatsächlich haben Pneus und Schuhe eine Gemeinsamkeit: Beide reiben Mikroplastik ab. Reifen verursachen den grössten Teil aller Mikroplastik-Emissionen. Schuhsohlen, auf kürzeren Strecken unterwegs und mit weniger Gewicht belastet, landen laut Fraunhofer-Institut immerhin noch auf Platz acht.  Faseriger Wertstoff statt Abfall Mikroplastik besteht aus Partikeln, die kleiner sind als fünf Millimeter. Zwar machen die winzigen Teilchen nur einen Bruchteil der gesamten Plastikverschmutzung aus. Dennoch landen jährlich 600 Tonnen davon in Schweizer Böden, knapp 15 Tonnen enden in Flüssen und Seen. Diese Zahlen kennt auch die Produktdesignerin Sarah Harbarth. Mit ihrer Bachelor-Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz erforschte sie, wie sich Bananenschalen zu einem Faserverbundstoff verarbeiten lassen. Das Ziel: eine Schuhsohle aus Bioplastik. ###Media_2#...
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Schuhsohlen aus Bananenschalen? Das klingt erstmal nach einem Witz für Erstklässler. Wie gross das Potenzial der robusten Faser ist, erforscht eine Basler Produktdesignerin mit dem Projekt Kuori.

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