Yves von Ballmoos eröffnete gestern die Frühlingsausstellung seines Möbelhauses Zingg-Lamprecht in Zürich.

Ausstellung des noblen Daseins

Yves von Ballmoos eröffnete gestern die Frühjahresausstellung seines Möbelhauses Zingg-Lamprecht in Zürich. Das Thema Nobilität scheint zu ziehen, denn in den Räumen am Stampfenbach-Platz standen sich die Menschen auf den Füssen herum.

«Schwarz, dunkelblau, grau und weiss sind die Farben der Noblesse, dem schönen Wohnen in der noblen Form», das verkündete Yves von Ballmoos in einem heiteren Prolog zur Frühjahresausstellung seines Möbelhauses Zingg-Lamprecht in Zürich. Und Nobilität scheint zu ziehen, denn in den Räumen am Stampfenbach-Platz standen sich die Menschen auf den Füssen herum, befühlten noble Textilien, sassen in noble Sessel, schauten unter noble Stühle, tranken noblen Wein und assen noble Häppchen. Mit Augenzwinkern drehte der Herr über all die Noblesse – nicht umsonst geht seinem Namen ein «von» voran – in seiner Rede eine Panoramarunde vom Adel über den Jugendstil in die 50iger und 60iger Jahre nach heute. Und so sind in seiner Frühjahrespräsentation schöne Repräsentanten, wie sich die Welt vorab mit italienischem Können nobel einrichten lässt, zu erwerben – vorausgesetzt natürlich, das nötige Kleingeld ist vorhanden. Ein nobles Sofa ist unter 7000 Franken kaum zu haben – dafür hält es – Noblesse verpflichtet – ewig.

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