Die neue 200-Franken-Note.

Au Revoir, Ramuz

Nach dem 50-, dem 20- und dem 10-Franken-Schein präsentiert die Schweizerische Nationalbank die neue 200-Franken-Note: Die Hauptfarbe bleibt braun, sie zeigt die Schweiz von ihrer wissenschaftlichen Seite.

Gleich vorneweg: Auch die Zweihunderternote fügt sich gut in die gelungene Serie der Designerin Manuela Pfrunder. So gleichen sich auch die Details bezüglich Änderungen des neuen Geldscheins. Mit 70 mal 151 Millimeter ist sie fast zwei Zentimeter kürzer als bisher. Auf der Vorderseite ist der Urknall mit den wichtigsten heute bekannten Elementarteilchen des Standardmodells der Teilchenphysik dargestellt. Diese Teilchenkollision bildet diese Mal den ornamentalen Hintergrund. Zentral ist erneut das Motiv der Hand –  dieses Mal deuten die Finger drei Koordinatenachsen an und stellten so die räumlichen Dimensionen dar, in denen sich Materie ausdehnt.

Vorder- und Rückseite der neuen 200-Franken-Note.
Die freie Illustration eines Teilchendetektors und einer Teilchenkollision auf der Rückseite stünden für die Schweizer Forschung. Der Sicherheitsstreifen schliesslich bildet eine abstrahierte geologische Karte der Erdzeitalter der Schweiz und der umliegenden Länder sowie eine Liste einiger Entwicklungsstadien des Universums. In Umlauf kommt die Note in einer Woche, am 22. August 2018. Mit der 1000- und der 100-Franken-Note soll die Emission der neuen Serie nächstes Jahr abgeschlossen werden.

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