Peter Zumthor erhält den Kulturpreis seiner Stadt

Noch ein Kulturpreis für Peter Zumthor

Alle Preise der Welt erhielt Peter Zumthor. Nun erhält er auch den Kulturpreis der Stadt Chur, weil er «Orte schaffe, nicht bloss Bauten»

Seit ein paar Wochen gehört die Gemeinde Haldenstein zur Stadt Chur. Und prompt erhält ein Haldensteiner schon den städtischen Kulturpreis: Ehre, Lob und 8000 Franken für Peter Zumthor. Die Stadtregierung schreibt ihrem prominenten Einwohner: «Mit grossem Respekt und Wissen um den Ort, das Erbe einer lokalen Kultur und den Lehren der Architekturgeschichte, hat Zumthor die ausgeprägte Fähigkeit, Orte zu schaffen, die viel mehr als nur eine Baute sind.» In Chur realisierte Zumthor unter anderem die Schutzbauten im Welschdörfli, die Alterssiedlung Cadonau und renovierte einst das Kunstmuseum. Die feingliedrige Passage, die zwei Museumshäuser einst verbunden hat, ist der erste abgebrochene Zumthor-Bau. Zumthor, der den Pritzker-Preis gewonnen hat,  den Imperial-Preis in Japan und so weiter, schrieb Valerio Gerstlauer, dem Kulturredaktor der Bündner Zeitung in einem e-mail: «Den Kulturpreis der Stadt Chur, klein, aber fein, zu erhalten, ist mir eine Ehre. Meine Arbeit wird gesehen. Nun freue ich mich auf einen schönen Anlass mit allen Preisträgern in besseren Zeiten, auf die wir alle warten.» Die mit je 4000 Franken dotierten Anerkennungspreise der Stadt Chur gehen an die Journalistin Margrit Sprecher, an den Kunsthistoriker Leza Dosch und den Kontrabassisten Andrea Thöny. Ebenfalls mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet wird die Churer Galerie Cuadro 22....
Noch ein Kulturpreis für Peter Zumthor

Alle Preise der Welt erhielt Peter Zumthor. Nun erhält er auch den Kulturpreis der Stadt Chur, weil er «Orte schaffe, nicht bloss Bauten»

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