Die Elbphilharmonie soll bis Mitte 2016 fertig gestellt werden. Fotos: Holger.Ellgaard via Wikimedia

Elbphilharmonie: Neue Verträge unterzeichnet

Aufatmen an der Elbe: Die Stadt Hamburg, der Baukonzern Hochtief und die Architekten Herzog & de Meuron haben diese Woche die neuen Verträge zum Fertigbau der Elbphilharmonie unterschrieben.

Aufatmen in Hamburg: Die neuen Verträge für die Elbphilharmonie sind diese Woche unterschrieben worden. Die Stadt Hamburg, der Baukonzern Hochtief und die Architekten Herzog & de Meuron haben sich auf eine völlige Neuordnung des Projektes geeinigt, berichtet das «Hamburger Abendblatt». Die insgesamt sieben Verträge sehen vor, dass Hochtief und die Architekten eine Arbeitsgemeinschaft bilden. «Hochtief übernimmt sämtliche Garantien und Risiken und garantiert der Stadt, das Konzerthaus bis Mitte 2016 fertig zu stellen – zum Preis von 575 Millionen Euro, knapp 200 Millionen mehr als bislang», schreibt die Zeitung. Die Stadt zieht sich weitgehend aus dem Projekt zurück. Bis Ende Juni muss nun das Parlament der Neuordnung zustimmen, sonst fällt die Abmachung dahin und man ist wieder auf Feld eins. Dass nur wenig Zeit zum Studium der über tausend Vertragsseiten bleibt, sorgt bei den Politikern der Opposition für Unmut. Eine seriöse Entscheidung sei unter diesem Zeitdruck kaum möglich, monieren sie. Noch ist die Sache also nicht im Trockenen.

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