Der neue Saal mit seiner gefalteten Holzdecke ist das Herz des Hotels. Fotos: Luca Zanier
In Zusammenarbeit mit Hotel Caspar und Tilla Theus Partner

Drei Häuser, ein Hotel

Im Aargauer Freiamt hat die Architektin Tilla Theus aus alten und neuen Gasthäusern das Hotel Caspar in Muri zusammengefügt. Nun hat Hochparterre dem Werk ein Themenheft gewidmet.

Es war einmal in Muri im Aargauer Freiamt: Ein Ochse, ein Adler und ein Wolf trafen sich und gründeten zusammen ein Hotel. Es steht mitten im Dorf, als Ensemble aus zwei Alt- und einem Neubau sowie einem Saal. Der ‹Ochsen› und der ‹Adler› sind seit Jahrhunderten gastliche Orte in der Gemeinde, neu dazugekommen ist der ‹Wolf›. Die Bauten tragen die Handschrift der Architektin Tilla Theus, die in der für sie typischen Präzision das Alte restauriert und partiell mit Neuem ergänzt hat.


Nun hat Hochparterre dem Werk ein Themenheft gewidmet. Es stellt die einzelnen Gebäude vor, spürt den Entwurfsgedanken der Architektin und ihres Teams nach und wirft einen besonderen Blick auf die denkmalpflegerischen Aspekte. Zu Wort kommen die drei Initianten Josef und Thomas Gut sowie Urs Christen und die drei Protagonisten, die die Häuser mit Leben füllen: der Gastrokonzepter Adrian Stadler, der Direktor John Rusterholz und der Koch Sebastian Rabe. Ein Beitrag befasst sich mit dem Umfeld des Hotels, dem Maler Caspar Wolf als Namensgeber und dem eigentlichen Daseinsgrund des gastlichen Ensembles: dem ehemaligen Kloster als historischem und kulturellem Brennpunkt des Bezirkshauptorts Muri. Dessen Gemeindepräsident sagt, was dieses private Engagement für sein Dorf bedeutet.

Lesen Sie hier wie Tilla Theus die alten und neuen Gasthäuser zu einem Ensemble gefügt hat.

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