Die vier Kammern am Eingangsflur verbinden sich mit ihm zum eigenen Raum.
Fotos: Marisa Vranjes

Der Wiener Sound

Das Altstadt Hotel in Wien lässt seine Zimmer nach und nach von sehr unterschiedlichen Gestaltern einrichten. Eines der neusten stammt von Adolf Krischanitz. Das ideale Hotelzimmer.

Ein Boutique Hotel, Anfang der Neunzigerjahre von einem ehemaligen Manager gegründet? Würde man wohl normalerweise einen grossen Bogen drum machen. Beim Hotel Altstadt Vienna wäre es schade. Nicht nur wegen des grandiosen Frühstücks im wohnlichen Salon, in dem man sich nachmittags von exquisiten Tees und Mohnkuchen bedient. Sondern auch wegen der mittlerweile 45 Zimmer und Suiten, die nach und nach von verschiedenen Architekten oder Designern eingerichtet wurden. Immer wenn im altehrwürdigen Palais südlich des Museumsquartiers eine der alten Damen stirbt, übernimmt das Hotel deren Wohnung und es kommen wieder ein paar Gestalter zum Zug. Jüngst der Architekt Gregor Eichinger oder die Kuratorin (und Hans-Tochter) Lilli Hollein. Vollblutarchitekten sei das Zimmer 65 empfohlen. «Adolf Krischanitz Room» steht auf Messing an der Tür, als sei es die Präsidentensuite. Dahinter empfängt den Gast ein «idealer Raum», so wie ihn der Wiener Architekt im Hotelzimmer sieht: Der niedrige Gang wird zum eigenen...

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