Nach den aktuellen Fällen an der ETH fordert nun eine Petition konkrete Massnahmen. Fotos: Stefan Jaeggi

«Das Vertrauen ist erschüttert»

Mobbing, Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung: Nach den aktuellen Fällen an der ETH fordert nun eine Petition konkrete Massnahmen.

Mitglieder der ETH fordern den ETH-Rat in einer Petition dazu auf, die aktuellen Fälle von einem externen, unabhängigen Gremium untersuchen zu lassen. Angesichts der jüngsten Medienberichte sei das Vertrauen in die Geschäftsleitung der ETH und das Amt der Ombudspersonen stark erschüttert, heisst es in der Petition. Daher solle auch ein Ombudskomitee ohne Verbindung zur ETH eingerichtet werden. Bis jetzt haben rund hundert Personen die Online-Petition unterzeichnet.

Am vergangenen Wochenende kündigte ETH-Präsident Joël Mesot bereits an, die von der Physikprofessorin Ursula Keller erhobenen Sexismus- und Korruptionsvorwürfe extern untersuchen zu lassen. Die Suche nach einem externen Untersuchungsleiter sei bereits angelaufen, schreibt die Republik.

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