Charles Pictet zeigt sich in seinem Werk (Foto: Gian Paul Lozza) Fotos: Charles Pictet

Charles Pictets Welt 
am Genfersee

In welchem Stil sollen wir 
bauen? In jedem, sagt 
Charles Pictet. Er führt uns zu seinen Häusern 
und schildert seinen Weg zum öffentlichen Bauen.

«Das Café liegt gegenüber der gelbgrünen Fassade.» So beschrieb mir Charles Pictet den Weg zu unserem Treffen hinter dem Genfer Bahnhof. Je weiter man in der Schweiz nach Westen reist, desto gelbgrüner oder oranger sind die Häuser, so könnte man leicht boshaft die Architektur der Romandie charakterisieren. Pictet macht eine andere Art Architektur, eine leisere. Wie das alte Café, in dem er nun sitzt: unspektakulär. Der elegante Mann mit weissem Hemd und schwarzer Brille plaudert mit der Besitzerin. Später serviert sie uns einfache, gute Speisen.Architektonisch ist Charles Pictet in seiner Stadt ein Aussenseiter. Kaum jemand hier teilt seine Vorlieben. In Genf blicke man eher nach Frankreich oder in die USA, schüttelt er den Kopf. «Es fehlt die Kultur. Man sucht nicht nach der eigenen Tradition.» In der Deutschschweiz fühle er sich heimischer, sagt der Architekt, der fliessend Deutsch spricht, auch Englisch, Italienisch und natürlich Französisch. Durch die Teilung des kleinen Kantons in 48 Gem...
Charles Pictets Welt 
am Genfersee

In welchem Stil sollen wir 
bauen? In jedem, sagt 
Charles Pictet. Er führt uns zu seinen Häusern 
und schildert seinen Weg zum öffentlichen Bauen.

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