Caspar Schärer, Architekturkritiker aus Zürich, ist ab April der neue BSA-Generalsekretär.

Caspar Schärer als Stimme des BSA

Nach neun Jahren bei der BSA-Fachzeitschrift ‹werk, bauen + wohnen› wird Caspar Schärer Generalsekretär des Bund Schweizer Architekten. Er soll ihn in Medien und Politik präsenter machen.

 


Hinter den Kulissen munkelte man längst, was eine Pressemeldung nun amtlich macht: Caspar Schärer wird per 1. April 2017 neuer Generalsekretär des Bund Schweizer Architekten (BSA). Der Zentralvorstand und das Präsidium des BSA begründen ihre Wahl so: «Über die Mittel der Publizistik soll sich die Präsenz des Vereins in Medien und Politik erhöhen. Caspar Schärers architektonische Sachkenntnis und seine grosse Erfahrung, auch komplexe berufsbezogene Fragen einem breiten Publikum zugänglich zu machen, sind dafür günstige Voraussetzungen.»

Der 43-jährige Zürcher ist dem BSA schon länger verbunden. Nach dem Architekturstudium an der ETH, der Ringier-Journalistenschule und freier Autorenarbeit schrieb er seit 2008 als Redaktor der BSA-eigenen Fachzeitschrift ‹werk, bauen + wohnen›. Schärer leitet ausserdem das Seminar Architekturkritik an der ETH Zürich und ist Vizepräsident des Architekturforums Zürich.

Kommentare

Susanne Schmugge 14.08.2018 12:20
Guten Tag Herr Schärer Wir von srf2kultur interessieren uns für den aktuellen Konflikt zwischen dem Zürcher Heimatschutz und dem Stadtrat: Der Stadtrat will den historischen Theatersaal am Pfauen abreissen und einen Neubau erstellen. Er argumentiert: ein zeitgemässer Theaterbetrieb erfordere dies – und das sei höher zu gewichten als der Denkmalschutz. Dagegen wehrt sich jetzt der Heimatschutz – und moniert, Alternativen seien gar nicht recht geprüft worden. In Zürich zeigt sich derzeit eine ähnliche Situation wie in Basel als es um die Erweiterung des Casino-Baus ging. Dort hat man eine Lösung gefunden. Uns interessiert die Haltung des Bunds der Schweizer Architekten: was wäre eine Lösung für Zürich, hat man ähnliche Probleme andernorts auch schon gehabt (ausser in Basel)? Was sind die Erfahrungen? Würden Sie uns dazu Auskunft geben? Wir würde das Thema gerne für morgen früh aufgreifen. Ich danke Ihnen für eine baldige Rückmeldung und grüsse freundlich, Susanne Schmugge
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