Die Broschüre zeigt auf, wie man ein Dach über dem Sattel baut.

Bauen fürs Velo

Veloabstellplätze sind oft Chaos pur. Pro Velo Schweiz und das Bundesamt für Strassen bringen nun mit einem Leitfaden Ordnung in dieses Durcheinander.

Veloabstellplätze sind oft Chaos pur. Die Drahtesel stehen kreuz und quer, von Weitem sieht man nur Sättel, Lenker und Speichen. Pro Velo Schweiz und das Bundesamt für Strassen bringen nun Ordnung in dieses Durcheinander. Ihr Leitfaden zeigt auf, wie Velostationen korrekt geplant, gebaut und betrieben werden. Detailliert listet die Publikation auf, welche Infrastruktur nötig ist, wie man die Kosten im Griff hat und was zu beachten ist, damit der Betrieb rund läuft. Mit der Checkliste überprüft der Planer, ob von der Luftpumpe über die Videoüberwachung bis zur Zutrittskontrolle nichts vergessen ging. Die 70-seitige Broschüre ist umfassend, für die Gestaltung bleibt aber nur eine Seite übrig. Das ist mager. Die meisten Stationen liegen an zentralster Lage, ihre Architektur ist also hoch zu gewichten. Immerhin weist der Leitfaden darauf hin, dass «der Beizug von Architekten dringen empfohlen» wird. Sonst ist das Velo zwar geschützt, der Ort aber verschandelt.

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