Idyllisches Plätzchen: Der Egelsee mitten im Berner Schosshaldenquartier.

Platznot bei Schulhäusern

Bern will ein neues Schulhaus am Egelsee bauen, doch Fischer und Quartier-Leist sind dagegen. Ausserdem in der Presse: Tempo 30 in Zürich, Bauen vor Basel, mobile Rampen in Chur und eine Ode an den Garten.

Am idyllischen Egelsee will die Stadt Bern ein neues Schulhaus bauen und einen Stadtteilpark einrichten, berichtet der Bund. «Mit Schönberg-Ost wurde ein Quartier neu gebaut, aber niemand hat den zusätzlich nötigen Schulraum mitgeplant», sagt Vanessa Käser, Gründungsmitglied des überparteilichen Aktionskomitees pro Basis, das sich seit über acht Jahren für neuen Schulraum im Quartier einsetzt. Dagegen wehrt sich die IG Egelsee vehement. 42 Einsprachen wurden gegen das städtische Projekt eingereicht. Vertreterinnen und Vertreter des Angelfischer-Vereins Bern, der seit 1942 das Fischereirecht am Egelsee hält, sowie des Schosshalden-Ostring-Muri-Leists sagen: «Bisher wurde der Egelsee gut geschützt. Das soll so bleiben.» Der Berner Streit um künftigen Schulraum ist nur ein Beispiel von etlichen, die noch kommen dürften: Städte benötigen wegen der wachsenden Schülerinnen- und Schülerzahlen mehr Schuhäuser und die Platznot ist gross.


Weitere Meldungen:

– Zürichs kantonale Analyse zu Tempo 30: Weniger Lärm, aber es bleiben offene Fragen, schreibt die NZZ.

– Ungehindert durch die Churer Altstadt: Der Verein «Wohlfühlen dank Barrierefreiheit in der Churer Altstadt» hat mobile Rampen verteilt, schreibt die Südostschweiz.

– In Landquart wird demnächst ein kantonaler Technopark eröffnet für junge und kreative Unternehmen, schreibt ebenfalls die Südostschweiz.

– Vor den Toren Basels wird geplant und gebaut: Bei Riehen soll das Stettenfeld überbaut werden und bei Allschwil demnächst ein Business-Hotel entstehen – beide Meldungen stehen in der Basler Zeitung.

– Und eine Ode an den Garten gibt es von Paul Jandl in der NZZ.

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